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Wohnanlage in Passivhaus-Ziegelbauweise

Passivhaus-Wohnanlage in Frankfurt-Kalbach

Der Bauherr, die Frankfurter Aufbau, legte bei der Errichtung der Passivhaus-Wohnanlage mit 50 Wohneinheiten in fünf 2- bzw. 3-geschossigen Gebäuden in Frankfurt-Kalbach großen Wert auf den Passivhausstandard. Damit verbunden sind geringe Heizkosten und es wurde bei der Bauweise und der Auswahl der Baumaterialien auf ökolo­gische Unbedenklichkeit und langlebige Qualität geachtet. Deshalb kam für die Außenwände nur ein massiver und naturnaher Wandbaustoff infrage, der ohne Wärmedämmverbundsystem die Anforderung nach einem Wärmedurchgangswert von maximal 0,14 W/(m2K) erfüllen konnte. Hierbei fiel die Wahl auf den »W07 Coriso-Ziegel« von Unipor. Somit beweist der vom Passivhaus-Institut in Darmstadt für den Bau von Passivhäusern zertifizierte Mauerziegel seine hoch wärmedämmenden Qualitäten auch beim Mehrgeschossbau.

Das Außenmauerwerk aus mit Mineralwol­­le gefüllten Unipor Coriso-Ziegeln erzielt mit 49 cm Dicke plus Putz einen extrem niedrigen Wärmedurchgangswert von nur 0,137 W/(m2K). Der Ziegel hat ein ausgefeiltes Lochbild und eine Mineralwoll-Füllung aus natürlichem Basaltgestein. Die Festigkeitsklasse 6 (Rohdichte 0,7 kg/dm3) reichte in Verknüpfung mit einer qualitativ hoch­wertigen Vermauerung aus, mit dem 16 DF-Mauerziegel eine ausreichende Tragfähigkeit der Außenwände zu erreichen.

Die mit dem Rohbau beauftragte Firma Hochbau Engel nutzte für die zügige Erstellung des Außenmauerwerks das vom Hersteller Klinker- und Ziegelwerk Franz Wenzel zur Verfügung gestellte Unipor Mauertec-System. Die Verlegezeit ließ sich gegenüber herkömmlich erstelltem Mauerwerk durch den Einsatz des Mörtelschlittens »UnimaxX«, dem Rühreinsatz »DLX 150« von Collomix und dem »Maxit mur Dünnbettmörtel 900 D« um rund 30 % verringern. Zudem wurde durch den Einsatz des Mörtelschlittens ein besonders satter, schalldämmender Verbund der Ziegelreihen erreicht. Außerdem reduzierte sich der Mörtelverbrauch im Vergleich zu Mauerwerk mit Normalfugen um bis zu 85 %.

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 10/2012

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