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Zukunft des Bauens, Wohnformen im Wandel, Berlin

»Wohnformen im Wandel«, Berlin // Programm

In städtischen Ballungsräumen wird Wohnraum immer knapper und teurer. Stadtplaner reagieren mit Nachverdichtung, Aufstockungen, modularer Bauweise und multifunktionalen Grundrissen. Gefragt sind flexible und anpassbare Raumkonzepte für die verschiedenen Nutzergruppen – vom Single über die Familie bis ins Alter, vom Studenten bis zum Stadtnomaden. Gesucht sind Formen, die Wohnen und Arbeiten, private und öffentliche Räume verbinden und die so Qualitäten und Freiraum für alle schaffen. 

Die Veranstaltung »Wohnformen im Wandel – Qualitäten und Freiräume für alle« informiert Architekten über neueste Forschungserkenntnisse und stellt ein breites Spektrum geplanter und gebauter Projekte vor. Diskutieren Sie gemeinsam mit den Referenten über die Zukunft des Planens und Bauens.


REFERENTEN UND PROGRAMM

16:00 Uhr       Wohnungsbedarf und gebaute Realität – passt das noch zusammen?
Alexander Schürt | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Bonn
 
16:30 Uhr       Wohnen Mit:Bestimmung
Arch. Dipl. Ing. Markus Zilker | einszueins architektur, Wien
 
17:00 Uhr       Wohnformen. Vergleichende Untersuchung zu gemeinschaftlichen und individuellen Wohnbedürfnissen
Prof. em. Bernd Wegener | Humboldt University; Survey Research & Evaluation, Berlin
 
17:30 Uhr       Pause
 
18:00 Uhr       Poolologie des Wohnens
Raphael Frei | pool Architekten, Zürich
                                                     
18:30 Uhr       Wohnen – Positionen von Atelier Kempe Thill
André Kempe | Atelier Kempe Thill, Rotterdam
 
19:30 – 20.30 Uhr Get-together 

Moderation: Tim Westphal, Redakteur

Änderungen vorbehalten

Die Veranstaltung "Wohnformen im Wandel" ist von der Brandenburgischen Architektenkammer als Fortbildungsveranstaltung für das Themengebiet "Baupraxis" anerkannt. 

Kurze Werbepause

ANMELDUNG

Der Besuch der Veranstaltung ist für Sie kostenfrei.
Allerdings bitten wir Sie um Ihr Verständnis, dass wir eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 € berechnen müssen, falls Sie trotz Anmeldung nicht teilnehmen können und uns nicht 3 Tage vorher darüber informieren.

Wir freuen uns auf Sie!

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien unter detail.de/datenschutz.

ZUR ANMELDUNG:

PARTNER DER VERANSTALTUNG:

Zukunft des Bauens 2018, Wohnformen im Wandel, Berlin, Partner

VORTRÄGE UND REFERENTEN:

Zukunft des Bauens, Wohnformen im Wandel, Berlin, Alexander Schürt, BBSR

Foto zur Verfügung gestellt von Alexander Schürt

Alexander Schürt, BBSR
Wohnungsbedarf und gebaute Realität – passt das noch zusammen?

Viele Städte und Regionen haben in den letzten Jahren durch Zuzüge an Bevölkerung gewonnen. Die Folge sind Marktanspannungen mit Wohnungsengpässen und drastischen Mieten- und Preissteigerungen. Der Wohnungsneubau hat zwar angezogen, reicht aber noch nicht aus, um entlastend auf den Märkten zu wirken. Kompromisse bei den Wohnungsansprüchen oder Ausweichbewegungen in andere Quartiere oder Gemeinden sind die Folge. Warum wird nicht mehr gebaut? Wo werden Wohnungen besonders nachgefragt? Warum wird das Wohnen immer teurer? Wie kann der bedarfsgerechte Neubau von Wohnungen ausgeweitet werden?

Alexander Schürt (Diplom-Geograph) arbeitet seit 2003 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) – zunächst im Bereich Raumentwicklung, seit 2005 im Referat Wohnungs- und Immobilienmärkte. Als Projektleiter analysiert und bewertet er aktuelle Strukturen und Entwicklungen der Wohnungs- und Immobilienmärkte in den Teilräumen Deutschlands. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Wohnungsmieten, Immobilienpreise, Bautätigkeit und Wohnungsleerstände.

Zukunft des Bauens, Wohnformen im Wandel, Berlin, Arch. Dipl. Ing. Markus Zilker, einszueins architektur

Foto zur Verfügung gestellt von Arch. Dipl. Ing. Markus Zilker

Arch. Dipl. Ing. Markus Zilker, einszueins architektur
Wohnen Mit:Bestimmung

Einszueins architektur lebt Partizipation vom Städtebau bis zur Steckdose. In intensiven Beteiligungsprozessen entstehen gemeinschaftliche Wohnprojekte zusammen mit den NutzerInnen, wodurch ganzheitliche Konzepte und eine nachhaltige Architektur nicht nur einfacher umgesetzt werden können, sondern auch Bestand haben. Durch die Spezialisierung auf Baugruppen, Partizipation und kooperative Stadtplanung werden zentrale soziale, ökologische und ökonomische Fragen immer wieder von unterschiedlichen Seiten beleuchtet und die gemachten Erfahrungen können auch auf „konventionelle“ Wohnbauten übertragen werden.

Markus Zilker studierte Architektur an der TU Wien und ETSA Sevilla, Spanien. Nach seinem Studium sammelte er Erfahrungen in Büros in Wien, bei einem Auslandsaufenthalt in PUC Campinas Brasilien und in selbständiger Tätigkeit im Rahmen von eisvogel. Raum für Architektur. Zusätzlich absolvierte die Baumeisterprüfung und Weiterbildungen im Bereich Mediation und Gemeinschaftsbildung. Seit 2006 ist er gemeinsam mit Katharina Bayer Geschäftsführer von einszueins architektur (Bayer und Zilker Baukünstler OG). Er unterrichtete bei Nimmerichter Kurse für Entwurf für angehende Baumeister, zudem engagiert er sich seit 2010 in Projekten der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen. Er ist Mitbegründer und Mitbewohner des Vereins Wohnprojekt Wien. 2017 wird er zum Ziviltechniker für Architektur vereidigt. 2018 gründet er mit Katharina Bayer und Markus Pendlmayr die einszueins architektur ZT GmbH.

Zukunft des Bauens, Wohnformen im Wandel, Berlin, Prof. em. Bernd Wegener, Survey Research & Evaluation

Foto zur Verfügung gestellt von Prof. em. Bernd Wegener

Prof. em. Bernd Wegener, Survey Research & Evaluation
Wohnformen. Vergleichende Untersuchung zu gemeinschaftlichen und individuellen Wohnbedürfnissen

Gemeinschaftliches Wohnen gewinnt als Wohnform Bedeutung sowohl aus Nachhaltigkeits-gesichtspunkten (Suffizienz) als auch gesellschaftspolitisch, um der Vereinzelung und schwin¬denden Solidarität in der globalisierten Welt entgegenzutreten. Aber wie soll gemeinschaftliches Wohnen aussehen und organisiert werden? Und welche architektonischen Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um gemeinschaftliches Wohnen zu ermöglichen? Berichtet wird über ein (vom BBSR gefördertes) Projekt, das den Einfluss von Gebäuden und ihrer Gestaltung auf das Zusammenleben der Menschen untersucht. Das praktische Ziel ist, für unterschiedliche Formen des gemeinschaftlichen Wohnens eine Leitfadenskizze für die Umsetzung in die architektonische Praxis zu erarbeiten.  

Bernd Wegener ist Professor emeritus für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität Berlin, Forschungsprofessor am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und Senior Advisor (Professor) der Humboldt-Universität. Wesentliche Stationen seines akademischen Werdegangs sind die University of Wisconsin-Madison, Harvard University und die Universitäten in Mannheim und Heidelberg, das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin sowie das Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) in Mannheim. Er gründete unter anderem das Zentrum für empirische Sozialforschung (ZeS) der Humboldt-Universität, das Survey Research & Evaluation Institut in Berlin und die Gesellschaft für empirische Sozialforschung und Kommunikation, deren Direktor er noch heute ist. Sein Forschungsschwerpunkt der letzten Jahre liegt auf dem Gebiet der Architektursoziologie.

Foto zur Verfügung gestellt von Raphael Frei

Raphael Frei, pool Architekten 

Poolologie des Wohnens



Im Zentrum der Arbeit von pool Architekten – bei eigenen Projekten oder in der Lehre an der TU
Berlin – steht immer der Grundriss. Beim Entwerfen von Wohnbauten geht es nicht um Dogmen
zum richtigen Wohnen, sondern um das prozesshafte Annähern – um die Neugierde, die
Möglichkeiten offeriert. Der Grundriss erzählt vieles über seine zukünftigen Bewohner, wie sie
zusammenleben aber auch über die Art, wie das Haus strukturiert, mit welchem Material es
gebaut ist und in welchem kulturellen und klimatischen Umfeld es verortet ist.
Im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Neuerungen und historischer Bezugnahme steht
pool Architekten für architektonische Räume ein, die sich als Projektionsfläche für vielfältige
Lebensvorstellungen eignen.

Raphael Frei ist Architekt und Partner von pool Architekten in Zürich. pool formierte sich 1994 als
Diskussionsplattform mit Workshops und Debatten über Architektur und Städtebau und führte 1998
zur Gründung der Architekten-Genossenschaft mit inzwischen zehn gleichberechtigten Partnern. 2006
wurde er in den Bund Schweizer Architekten (BSA) aufgenommen. (Genossenschaftlicher) Wohnungsbau und städtebauliche Planungen bis hin zu Gestaltungs- und Richtplänen für Zentrums- und Quartierentwicklungen bilden den Kern seiner Tätigkeit. Von 2010-2012 war Raphael Frei Gastdozent an der ETH Zürich und von 2013-2016 Gastprofessur an der TU Berlin. Als Vertreter des BSA ist er Mitglied in der Fachkommission SNBS.

ALLE VERANSTALTUNGEN IM ÜBERBLICK

Der Besuch der Veranstaltung ist für Sie kostenfrei.
Allerdings bitten wir Sie um Ihr Verständnis, dass wir eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 € berechnen müssen, falls Sie trotz Anmeldung nicht teilnehmen können und uns nicht 3 Tage vorher darüber informieren.
 
Hamburg, 24. Mai 2018
MULTITALENT FASSADE – Intelligent und identitätsstiftend
> Nachbericht zur Veranstaltung

Köln, 03. Juli 2018
RE-CYCLE, RE-USE – Mehrfachnutzung von Werkstoffen und baulichen Strukturen
> Nachbericht zur Veranstaltung

München, 20. September 2018

MODULAR BAUEN – Große Bandbreite, vielfältige Potenziale
> Nachbericht folgt
 
Frankfurt, 08. November 2018
DIGITAL PLANEN UND BAUEN – Hohe Individualität in der Serie
> Weitere Informationen


PARTNER DER VERANSTALTUNG:

VELUX

Velux bringt Licht ins Leben. Mit mehr Tageslicht und besseres Raumklima schaffen Velux Dachfenster mehr Lebensqualität – schließlich verbringen wir gut 90 % unserer Zeit in Gebäuden. Der weltweit größte Hersteller von Dachfenstern ist mit mehr als 10000 Mitarbeitern in rund 40 Ländern vertreten. Neben Dachfenstern und anspruchsvollen Dachfensterlösungen für geneigte und flache Dächer umfasst die Produktpalette unter anderem Sonnenschutzprodukte, Rollläden und Zubehörprodukte für den Fenstereinbau. Automatisierte Lösungen und intelligente Sensorsysteme tragen zu einem gesunden Raumklima bei und steigern den Wohnkomfort. Solarbetriebene Produkte von Velux reduzieren den Energieverbrauch und leisten einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen und Wohnen. Mit den Velux Modular Skylights bietet das Unternehmen zudem eine Lösung speziell für öffentliche und gewerbliche Gebäude an.

BAU 2019

Die BAU, Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, ist die größte und bedeutendste Veranstaltung der Branche. Die nächste BAU findet vom 14. bis 19. Januar 2019 auf dem Gelände der Messe München statt. Erwartet werden rund 2.200 Aussteller aus rund 45 Ländern sowie mehr als 250.000 Besucher aus aller Welt.
Auf 200.000 m² Fläche – das Gelände ist seit Jahren komplett ausgebucht – präsentiert die BAU in 18 Messehallen Architektur, Materialien und Systeme für den Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau im Neubau und im Bestand. Sie führt, weltweit einmalig, alle zwei Jahre die Marktführer der Branche zu dieser Gewerke übergreifenden Leistungsschau zusammen. Das Angebot ist nach Baustoffen sowie nach Produkt- und Themenbereichen gegliedert.
Die BAU spricht alle an, die mit der Planung sowie mit dem BAU und dem Betrieb von Gebäuden aller Art zu tun haben. Mit mehr als 65.000 Planern ist die BAU zugleich die weltgrößte Fachmesse für Architekten und Ingenieure. Die zahlreichen attraktiven Veranstaltungen des Rahmenprogramms, darunter hochkarätige Foren mit Experten aus aller Welt, runden das Messeangebot ab. 

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