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Zeitloser Kontrast: Richard Meier und das Ulmer Münster

Obwohl das Ulmer Stadthaus bei der Erbauung für Furore und viel Protest in Ulms Bevölkerung gesorgt hatte, wurde es zu einem der bedeutendsten Architekturwahrzeichen der Stadt. In dem von Richard Meier erbauten Gebäude zeigen sich die klassischen Prinzipien der Moderne, die in all seinen Arbeiten ablesbar sind, aber vielen Einwohnern Ulms anfangs unpassend für den leerstehenden Platz vor dem Münster erschienen.
Über 20 Jahre nach der Erbauung verwebt sich die Architektur mit den ausgestellten Werken des Architekten, um tiefere Einblicke in seine gestalterischen Leitprinzipien und Denkweisen zu geben. Genauso wie in den immer noch polarisierenden Stilwechsel rund um den Münsterplatz.

Angefangen bei dem Essex Fells House in New Jersey, dessen Entwurf noch nie in Europa gezeigt wurde, und das als bedeutendes Schlüsselwerk in der Entwicklung Meiers gilt, liefern die frühen Wohngebäude gerade in der Gegenüberstellung mit aktuellen städtischen Projekten und Großprojekten wichtige Hinweise zur Entwicklung seiner architektonischen Ideen.

Auch der Bogen zum Ulmer Münster wird umfassend inszeniert. Durch die sich bietenden Ausblicke auf den höchsten gotischen Turm der Welt und die präsentierten Modelle und Bilder des Stadthauses formt sich ein spannungsgeladener Kontrast der die Entstehung und Entwicklung des Ensembles beleuchtet. Als Schwerpunkt der Ausstellung zeigt sich das Stadthaus als Inspiration für die später folgenden Hochhausbauten und führt anhand von originalen Modellen, Zeichnungen und Grafiken die Arbeitsweise des weltbekannten Architekten vor.

 

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