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Kengo Kuma & Associates, Coeda House, Kawasumi/Kobayashi Kenji Photograph Office

Der Natur abgeschaut: Coeda House von Kengo Kuma

Das »Coeda House« heißt das Café, das auf einer Klippe mit Blick auf den Pazifischen Ozean liegt. Entworfen wurde der elegante Pavillon von dem japanischen Architekten Kengo Kuma. Der Projektname »Coeda-Haus« wird aus dem Japanischen als »Haus der kleinen (Baum-)Zweige« übersetzt. Quadratische Zedernholzbretter sind zu einer baumartigen Gebäudestruktur zusammenfügt; aufgrund der baumartigen Konstruktion konnte man auf zusätzliche Fassadenstützen verzichten, die sonst den Blick auf die weite Landschaft verdecken würden. 

Die aufeinander gestapelten Zedernholzbretter werden mit Kohlefaserstäben verstärkt, die eine deutlich höhere Zugfestigkeit im Vergleich zu Eisenstäben haben. Der »Baumstamm« in der Pavillonmitte verzweigt sich zu einem vorspringenden Dachaufbau, wobei die gesamte Struktur erdbebensicher geplant ist. Der Entwurf für das Café ist von der umgebenden Landschaft inspiriert – und dient als ein Beobachtungsposten für ein unmittelbares Naturerlebnis.

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