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Josef and Annie Albers Foundation, Manuel Herz Architects, Tambacounda, Hospital, Play-Time

Maximale Wirkung mit minimalen Mitteln: Erweiterungsbau des Tambacounda Krankenhauses

Das Krankenhaus in der Region Tambacounda im Senegal wird vergrößert: Manuel Herz gewinnt den von der Josef and Anni Albers Foundation ausgeschriebenen Wettbewerb für einen Erweiterungsbau der Frauen- und Kinderklinik. Das einzige große Regionalkrankenhaus versorgt rund 20.000 Patienten pro Jahr. Gegenwärtig sind die Empfangsräume maßlos überfüllt, Patienten warten in den Korridoren auf ihre Behandlung, die Stationsbetten müssen von mehreren Patienten geteilt werden. Bei dem Neubau soll nun mithilfe von minimalen Mitteln eine maximale Wirkung erzielt werden, so Fox Weber, der Geschäftsführer der Stiftung. 

Der Entwurf von Manuel Herz überzeugte sowohl durch seine gestalterische Qualität als auch durch die Sensibilität gegenüber der lokalen Umgebung. Der Erweiterungsbau ist ein kurvenförmiges Gebäude, das durch einen überdachten Weg mit einem der Bestandsbauten verbunden ist. Die s-förmige Struktur der neuen Klinik steht in Bezug zu den Rundbauten des bestehenden Krankenhauses; zugleich ermöglicht die Form zusätzliche Außenräume, die als Aufenthaltsräume genutzt werden können. Um dem extremen Klima (und den mangelnden Klimaanlagen) gerecht zu werden, gestaltet Herz eine gitterartige Mauerwerkfassade, die Schatten spendet und außerdem eine erhöhte Luftzirkulation ermöglicht. 

Der Baubeginn der neuen Klinik ist für September 2018 geplant.

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