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»Spice Winds«: Installation feiert Australisch-Holländische Verbindung

Im 16. Jahrhundert wollten niederländische Händler eigentlich zu den Spice Islands (das heutige Indonesien) segeln - und landeten stattdessen an unbekannten Ufern, die in Europa dann bald als New Holland bekannt wurden. Einer der Segler, Dirk Hartog, war der erste, der dann vor exakt 400 Jahren eine Aufzeichnung über das Ereignis lieferte. Noch bis heute trägt der Teil im westlichen Australien den Namen New Holland.

Das niederländische Designstudio Toer hat dem Anlass entsprechend eine Installation geschaffen:»Spice Winds« ist eine kinetische Installation, die dem Wind, der seinerzeit die Segler gelenkt hat, nutzt - Flaggen in der niederländischen Landesfarbe Orange bewegen sich entsprechend und lenken Licht auf die Besucher und die Umgebung.

So wie die Segler den Wind für ihre Reisen nutzten, spielt Windkraft auch eine wichtige Rolle in der Geschichte de Niederlande mit der Entwicklung von Windmühlen, die Wasser vom Land pumpen. Gleiches gilt für Australien - dort werden die Mühlen genutzt um Wasser auf die einsam gelegenen Farmen zu pumpen. Weltweit spielt bei der Gewinnung nachhaltiger Energie die Windkraft auch heute wieder eine Hauptrolle. Eine Installation mit viel Tiefgang und facettenreichem Hintergrund also.

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