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MAD Architects, Corona, Interview

Virtuelle Happy Hour: Wie das Pekinger Büro von MAD Architects mit der Corona-Pandemie umgeht

Wie hat sich Ihr Arbeitsalltag in Ihrem Büro verändert?
Ma Yansong: Die größte Veränderung war, wie bei vielen anderen auch, dass keine persönliche Echtzeitdiskussion stattgefunden hat, was für die Architektur besonders wichtig ist. Wir haben unsere internen und externen Bürobesprechungen über Zoom-Telefonkonferenzen durchgeführt und unsere Bildschirme im Rahmen unserer neuen Routine für den Fernzugriff freigegeben, um so viel Interaktion zwischen den Teammitgliedern aufrechtzuerhalten wie unter diesen Umständen möglich.

Wie gehen Sie mit der Corona-Krise um – werden Ihre Projekte fortgesetzt?
Es gab einige leichte Verzögerungen beim Baufortschritt bestimmter Projekte, aber wir haben das Glück, dass unsere Projekte während des Lockdowns größtenteils weiterliefen.

Welche Tipps können Sie Kollegen und Kolleginnen geben?
Was in dieser Zeit am meisten fehlte, war der soziale Aspekt – gemeinsam im Büro zu arbeiten. Deshalb stellten wir sicher, dass wir uns täglich kontaktieren, damit sich alle immer noch als Teil eines Teams fühlen, auch wenn wir nicht physisch zusammen sind. Schon früh haben wir alle paar Wochen damit begonnen, virtuelle Happy Hours zu veranstalten, damit wir uns weiterhin treffen und mit Kollegen in Kontakt treten und über Aktivitäten außerhalb unserer Arbeit diskutieren können.

Was haben Sie nach der Quarantäne vor?
China kehrt nun langsam zum normalen Leben zurück, während der Rest der Welt das durchläuft, was wir vor ein paar Monaten erlebt haben. Derzeit sind rund 70% unseres Teams wieder im Büro, weitere 30% sind noch im Ausland. Die unmittelbarsten Änderungen waren die physischen Arbeitsbedingungen also die Abstände, die im Büro eingehalten werden müssen. Wir haben die Sitzplätze so getrennt, dass zwischen den Arbeitsbereichen zwei Meter liegen, und wir alle müssen Masken tragen. Abgesehen davon ist die tägliche Routine ziemlich die gleiche wie vor dem Lockdown, und wir arbeiten auch weiterhin über Videokonferenzen mit unseren Kollegen außerhalb zusammen.

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