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wohn-vision-2020: "Müll ist ein Designfehler"

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„Müll ist ein Designfehler“ – so lautete der Slogan des Forschungsprojekts „wohn-vision-2020“. Darin zusammengeschlossen hatten sich für die Dauer von 26 Monaten Kreative, Hochschulen und Unternehmen unter Leitung des Instituts für Umweltschutz der TU Dortmund.

Die Abschlussausstellung des Projekts fand in der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur statt. Als größte Innenarchitekturhochschule Deutschlands war die Detmolder Schule aktiv an dem Projekt beteiligt.

Eine edle Lampe aus alten Fahrradfelgen, ein Raumvorhang aus Vinylschallplatten, eine Garderobe aus zersägten Zimmertüren – was sonst auf dem Müll landen würde, erblüht neu arrangiert und ästhetisch designt zu neuem Leben. Genau das macht das Forschungsprojekt „wohn-vision-2020“ aus.

Gefördert wurde es über 26 Monate hinweg von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), im Juli 2011 endete es. Das Projekt hatte zum Ziel, Visionen zu entwickeln für die Gesellschaft von morgen. Durch Recycling sollten Ressourcen geschont werden, sinnvolle Produkte entwickelt und Arbeit geschaffen werden. Recycling Design soll als Bestandteil der Ausbildung im Designstudium etabliert werden, hatte sich das Projekt auf die Fahnen geschrieben. Getreu diesem Credo bot Prof. Verena Wriedt an der Detmolder Schule in ihrem Lehrgebiet Möbel- und Produktentwicklung in den vergangenen Semestern regelmäßig Projekte zum Thema Nachhaltigkeit und Recycling an.

„Für die Ausstellung wurden Einrichtungsvisionen künftiger Wohnwelten für die Bereiche Wohnen, Schlafen, Arbeiten, Küche und Bad aus recycelten Materialien von Studierenden

aller Projektpartner entwickelt und realisiert“, sagte Wriedt. Dafür wurden Möbel und Produkte bis hin zum Prototyp entwickelt. Berücksichtigt wurden neben der Verwendung gebrauchter Materialien auch die künftigen demografischen, ökologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen. „Ziel war die Entwicklung von lebensbejahenden Wohnvisionen für das Jahr 2020, die auf der Verwendung gebrauchter Rohstoffe beruhen und recycling-affine Zielgruppen im Fokus haben“, so Wriedt. „Jetzt fehlt nur noch der Schritt der Vermarktung.“

Weitere Informationen finden Sie hier.

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