01.05.2019

Erschließung

Erschließungszonen haben in der Regel eine klar definierte Funktion: Sie führen Menschen von A nach B und verheißen Orientierung. Manchmal jedoch erhalten Rampen, Treppen oder Korridore zusätzliche Qualitäten, die über diese Nutzungsbestimmung hinausgehen und weitere Bedeutungsschichten erobern. Statt schnurstracks zum Ziel zu führen, rückt in diesem Fall der Weg selbst mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Er emanzipiert sich gleichermaßen vom Ziel, auch wenn er sich nie vollends von ihm lösen kann.

Die Dokumentationen in unserer Mai-Ausgabe zeigen beispielhafte Projekte, deren Architektur die Erschließung über ihren rein funktionalen Aspekt hinaus für zusätzliche Qualitäten aktiviert. Wir präsentieren Treppen, die Gebäuden ein charakteristisches Erscheinungsbild im Stadtraum geben, die eine ästhetische Verbindung zwischen Alt und Neu bei Sanierungen schaffen oder Innenräume durch ihren skulpturalen Auftritt prägen. Auf die spezifische Erschließungsart der Rampe konzentriert sich der Essay mit architekturhistorischen sowie aktuellen Referenzen. Der Technikbeitrag zu verschiedenen Aufzugskonzepten schließt das Heft mit einem Ausblick auf die Möglichkeiten der Erschließung von Hochhäusern.

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