12.05.2007 Alexander Tanner

Zum Aufschwung in der Baubranche

Nach einigen Jahren der Krise konnte die Baubranche im vergangenen Jahr erstmals wieder positive Ergebnisse zu erzielen. Bei den Bauinvestitionen verzeichnete die Branche demnach eine Wachstum von 6,7 %, preisbereinigt liegt das Plus immer noch bei 4,2%. Interessant ist vor allem, dass neben dem Westen auch Unternehmen im Osten vom Aufschwung profitieren.

Die Zeichen für mehr Beschäftigung stehen nach Einschätzung von Experten gut. Zur Fortführung des positiven Trends gilt es nach Meinung des Bundesbauministeriums nun, das derzeitige Hoch durch die zeitnahe praktische Umsetzung von Prozess- und Produktinnovationen abzusichern. Neben dieser Tatsache müsse die Branche auch Faktoren wie den demografischen Wandel, den verstärkten internationalen Wettbewerb und den Klimawandel im Blick haben. Zudem sollte der Bau von qualitätsstarken Bauten im Vordergrund stehen.

Die Bundesregierung sagt der Baubranche ihre Unterstützung zu, Maßnahmen für eine sichere Zukunft der Branche sollen in Angriff genommen werden. Erste Impulse wie die Erstellung eines Bauleitbildes, die Forschungsinitiative Bau und die Initiative Bundesstiftung Baukultur seien bereits in den Fokus der Politik gerückt. Wirtschaftspolitische Maßnahmen sollen weitere wirtschaftliche Rahmenbedingungen schaffen. Auf dem Plan hat die Bundesregierung die Schaffung einer effektiven Innovationsplanung, eine Bestandsgarantie für Public Private Partnership im Hoch- und Tiefbau, eine effektive Reform der Unternehmenssteuer und die demografisch bedinge Novellierung der sozialen Sicherungssysteme.
Quelle: LexisNexis

Bildnachweis: martinroell, flickr

Foto: Brillux

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