29.01.2013

International Gender Design Network

Internationale Konferenz zum Thema geschlechtsspezifischer (Produkt-)Gestaltung und Gründung des Netzwerks "international Gender Design Network“ (iGDN).

Ort: Parsons, The New School for Design, 66 5th Ave  New York, New York 10011, United States
Datum: 28. und 29. März 2013: Internationale Konferenz „Gender Design & Art“
29. März 2013: Gründung des „international Gender Design Network“ (iGDN)

Frauen und Männer gestalten, kaufen und gebrauchen Dinge mit unterschiedlichen Erfahrungen, Interessen und Denkweisen. Immer noch reagieren viele Unternehmen darauf jedoch eher hilflos, zum Beispiel, indem alte Klischees wiederholt werden: etwa für Mädchen rosa und niedlich, für Jungen blau und kräftig zu gestalten. Eine Struktur, die sich häufig in der Gestaltung für Erwachsene fortsetzt.

Im Rahmen einer internationalen Konferenz zu Gender Design & Art wird nun am 29. März 2013 das international Gender Design Network / iGDN gegründet, das an der Parsons The New School for Design in New York zu Gast ist. Ziel ist es nicht nur, die vorhandenen Strukturen zu kritisieren, sondern auch die global vielfältigen gestalterischen Aktivitäten und Forschungen zum Thema zusammenzuführen und die Thematik einer größeren Öffentlichkeit nahezubringen. Konzipiert und organisiert werden Netzwerk und Konferenz von Prof. Dr. Uta Brandes (Köln International School of Design/FH Köln) und Prof. Simone Douglas (Parsons/NY). Zu der Auftaktveranstaltung haben zahlreiche Design-Expertinnen aus allen Teilen der Welt ihre Teilnahme zugesagt, darunter Paola Antonelli vom MoMA in New York, die Modedesignerin Lucia Cuba (Lima/New York), die Direktorin des Rochester Institute of Technology Lorraine Justice, Elke Gaugele von der Universität für Angewandte Kunst in Wien sowie die Londoner Architektin und Designerin Yasmine Mahmoudieh.

Die Gender-Design-Expertin Uta Brandes erläutert die Gründungsidee wie folgt: „Die Gründung eines Netzwerks ist dringend nötig, denn abweichend von vielen anderen Bereichen ist der Geschlechterdiskussion im Design bisher erst in Ansätzen Beachtung geschenkt worden. Allmählich aber wird in der öffentlichen Diskussion, in der Politik, an den Hochschulen ebenso wie in den Unternehmen und im alltäglichen Gebrauch immer deutlicher, wie wichtig geschlechterspezifische Analysen im Design und auch in der Nutzung von Gegenständen, Einrichtungen, Medien und Dienstleistungen sind.“ Weitere Informationen: www.iGDN.blogspot.com 
Kontakt: Uta Brandes, Brandes@be-design.info
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