31.08.2006

Kunstforum MUSAC in León

In deutlichem Kontrast zum Gefüge der umgebenden Wohnbebauung steht der mit weißlich schimmernden und farbigen Gläsern verpackte Betonbau des Kunstforums MUSAC von Mansilla+Tuñón scheinbar fensterlos und introvertiert in der Peripherie Leóns, ohne seine Nutzung als Museum sofort zu verraten. Sieben schmale Belichtungstürme akzentuieren den Baukörper und geben ihm einen städtischen Ausdruck. Seine matrixartige Struktur aus aneinanderhängenden, aber unabhängigen Sälen ergibt ein mäanderndes Band wellenförmig geknickter Ausstellungsflächen, einen scheinbar unendlichen Innenraum ohne vorgegebene Wege, der den Kunstwerken großzügig Platz bietet – ein Museum als offenes Experimentierfeld für Kunst in großem Maßstab.

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