Vorgefertigte Fassadenelemente
Schwungvoll ans Gleis gesetzt
Das Bürogebäude Haus zum Falken von Santiago Calatrava am Zürcher Bahnhof Stadelhofen prägt eine skulpturale Glas-Metall-Fassade. © Ingo Rasp
Am Zürcher Bahnhof Stadelhofen steht seit kurzem ein neues Bürogebäude von Santiago Calatrava, das sogenannte Haus zum Falken. Der bis zu fünf Geschosse hohe Bau besetzt eine langestreckte Grundfläche und hüllt sich in eine komplexe Glas-Metall-Fassade, die sowohl gefaltet als auch gerundet erscheint. Entwickelt und umgesetzt wurde sie von Aepli Metallbau in enger Kooperation mit BGT Bischoff Glastechnik, einem Unternehmen der Glas-Trösch-Gruppe. Für die 1800 m2 große Fassade kamen Dreifach-Isolierverglasungen mit bis zu vierfachem Siebdruck zum Einsatz.
Die Elemente erreichen Ug-Werte von bis zu 0,5 W/(m²K) – bei hoher Lichttransmission. In dem mehrstufigen Fertigungsprozess wurden die einzelnen Schritte Vorspannen, Siebdruck und Beschichtung präzise aufeinander abgestimmt. Anschließend wurden die jeweils mehrere Abschnitte umfassenden, als Einzelstücke ausgeführten Fassadenelemente per Kran an die richtige Stelle transportiert und montiert – ein Gerüst war nicht nötig. CHI
Architektur: Santiago Calatrava
Bauherr: AXA Anlagestiftung
Standort: Bahnhof Stadelhofen, Zürich (CH)
Kategorie: Fassade
Hersteller: BGT Bischoff Glastechnik
Produkte: Silverstar Combi Neutral 51/26; Silverstar EN2plus T; Swisslamex VSG / Swissdurex TVG; Colorprint-Doppel Bis Vierfach-Siebdruck







