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Wong-Dai-Sin-Tempel von Shim Sutcliffe Architects
Foto: James Dow
Der Wong Dai Sin Tempel in einem Vorort von Toronto wird von einer daoistischen Gemeinschaft genutzt. Der Neubau, der im Auftrag vom Fung-Loy-Kok-Institut für Daoismus entstand, ist über seine religiöse Funktion hinaus auch ein Veranstaltungs- und Konferenzzentrum.
Das neue Tempelgebäude sieht nicht unbedingt wie eine traditionelle Tempelanlage mit charakteristischen Holzdächern und kunstvollen Schnitzereien aus. Der asymmetrische Bau besteht aus einem massiven Volumen, das von schlanken Betonpfeilern gestützt wird. Diese architektonische Gleichgewichtsübung schauen Shim Sutcliffe Architects möglicherweise den Bewegungsabläufen bei Tai Chi (die meditative Kampfkunst ist eng verwandt mit der Daoismus-Philosophie) ab.
Die quer zur Fassade angeordneten Elemente aus Cortenstahl sind als vertikale Lamellen ausgebildet, die Blicke von innen nach außen gezielt lenken sollen. Im Inneren der Gebetshalle befindet sich ein weiterer Raum, der einer konzentrierten Kontemplation dient.

