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structure 3/2019

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Schachweltmeister haben gegen Hochleistungsrechner keine Chance mehr. Künstliche Intelligenz lässt Automobile autonom fahren, erkennt Gesichter und Sprache. Auch im Bauwesen sind Algorithmen überall dort konkurrenzlos, wo hohe Komplexitätsgrade bewältigt, Varianten berechnet und Materialeinsatz optimiert werden müssen. Wird der Mensch in der Planung demnächst überflüssig? Norbert Gebbeken, Präsident der Bayerischen Inge­nieurekammer-Bau, gibt Entwarnung: »Normwissen ist algorithmisierbar, aber Kreativität und Entscheidungsprozesse kann uns Menschen keine Maschine abnehmen.« Sein ausführliches Interview mit der structure-Redak­tion lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Menschliche Kreativität war auch bei den Projekten in dieser Ausgabe gefragt: Die Groß­skulptur »The Vessel« in New York mit ihrer Wabenstruktur war ebenso wenig eine reine Rechenaufgabe wie das benachbarte Kulturzentrum »The Shed« mit seinem verfahrbaren Stahl- und Foliendach oder das Hotel- und Einkaufszentrum »Jewel« am Flughafen Singapur mit seiner 200 x 150 m großen, gläsernen ­Gitterschale und dem weltgrößten Indoor-Wasserfall. Beim Bürogebäude in Lyon-La Confluence galt es, das Bild eines außen liegenden, nach oben immer schlanker werdenden Betontragwerks baulich umzusetzen, und beim Holzhochhaus Mjøstårnet in Norwegen forderte der spät geäußerte Bauherrenwunsch nach einigen Metern zusätzlicher Gebäude­höhe den Ingenieuren einiges an Improvisa­tionsvermögen ab.

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STRUCTURE S3/2019
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