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Book Talk mit Dan Stubbergaard von Cobe: Öffentliche Räume in Kopenhagen

Kopenhagen ist Denklabor einer lebenswerten Stadt für die Menschen. Zum Selbstverständnis der dänischen Hauptstadt zählt auch, dass öffentliche Räume und ihre Qualitäten konsequent ausgebaut und verbessert werden. Infrastrukturprojekte wie die Hafenrevitalisierung oder das Netzwerk der Fahrradwege aber auch einzelne Gebäude und neue urbane Plätze am Öresund sind entscheidende Meilensteine für dieses Programm.

Dan Stubbergaard und das Team seines dänischen Architekturbüros Cobe haben das neue Stadtbild Kopenhagens in den letzten Jahren entscheidend geprägt. Ihre Entwürfe sind bekannt für ihre urbanen Qualitäten, sie schaffen dynamische und funktionale Stadträume, die für uns alt und gleichermaßen attraktiv sind. Wie kann es gelingen, die Öffentlichkeit mit Architektur zu aktivieren? Gespräch mit Sandra Hofmeister berichtet Dan Stubbergaard von Cobe über Erfahrungen, Visionen und laufende Projekte.

Der neu erschienene Band „Købenvavn. Urbane Architektur und öffentliche Räume“ (Edition Detail 2021, hg. v. Sandra Hofmeister) porträtiert die Stadt Kopenhagen und ihre jüngste Architektur. Die einzelnen Kapitel begleiten Leserinnen und Leser auf einer Erkundungstour zu spannenden Projekten und in überraschende Stadtviertel zwischen Ørestadt und Nordhavn. Gezeigt werden gewagte Gebäudekonzepte wie der Copenhill – eine Skipiste auf dem Dach der Müllverbrennungsanlage in Amager von BIG, spektakuläre ikonische Gebäude wie das Royal Danish Aquarium von 3XN und beliebte öffentliche Räume für die Stadtgemeinschaft wie der Israels Plads in Nørrebro von Cobe.

Dan Stubbergaard gründete das Kopenhagener Architekturbüro Cobe 2006. Heute operiert sein Studio von einem umgebauten Lagergebäude im Nordhavn-Areal aus als Thinktank mit 150 internationalen Mitarbeitern. Die Expertise von Cobe reicht von sorgfältigen Masterplänen bis zu sensiblen Interventionen im öffentlichen Raum und spektakulären Um- oder Neubauten. Viele der Projekte liegen nur einen Steinwurf vom Büro der Architekten entfernt im Nordhavn-Gebiet, dem größten innerstädtischen Entwicklungsprojekt in Nordeuropa. Der Bezug zur Öffentlichkeit und die gemeinschaftlichen Qualitäten des öffentlichen Raums sind für Dan Stubbergaard ein zentrales Anliegen, das bei privaten und öffentlichen Projekten gleichermaßen entscheidend ist.

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