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Modulare Vielfalt: Studenten-Apartments von 3RW arkitekter

Wie lässt sich ein wohntypologisch ambitioniertes Raumprogramm möglichst kostengünstig umsetzen ohne qualitative Einschränkungen in puncto Material oder Gestaltung? Die studentischen Apartments in Grønneviksøren, einem zentrumsnahen städtischen Entwicklungsgebiet im norwegischen Bergen, spielen mit den Möglichkeiten modularer Prinzipien und gelangen dabei zu einer Lösung, deren formaler Ansatz kaum Gefahr läuft, als monoton oder rigide abgestempelt zu werden.

Architekten: 3RW arkitekter, N–Bergen
Standort: Grønneviksøren, Bergen, Norwegen

Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter
Foto: Cecilie Bannow

Das Gesamtensemble für rund 750 Bewohner besteht aus insgesamt 16 komplett vorgefertigten Gebäudekomponenten, die sich um zwei begrünte Höfe gruppieren und zwischen vier und acht Geschossen in die Höhe stapeln. Zwischen den beiden Blocks verläuft ein öffentlicher Weg, der die Verbindung zu angrenzenden Grünbereichen herstellt. Bis ins Stadtzentrum braucht man von hier aus zwanzig Minuten zu Fuß.

Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter, Lageplan
Lageplan, Grafik: 3RW arkitekter
Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter
Foto: Cecilie Bannow
Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter, grafische Analyse
Analyse
Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter, grafische Analyse
Grafik: 3RW arkitekter
Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter, grafische Analyse
Analyse, Grafik: 3RW arkitekter
Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter, Modell
Modell, Foto: 3RW arkitekter

Die Module variieren zwei unterschiedliche Raumtiefen und kombinieren diese mit ungleichen Fenstergrößen und Fassadenoberflächen. Hofseitig umlaufende, drei Meter breite Laubengänge verbinden die einzelnen Baukörper und dienen zusammen mit den Dachterrassen als Zonen für informelle Kommunikation. So wird aus einem der europaweit größten modular erstellten Bauvorhaben ein lebendiger Ort der Begegnung.

Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter, Innenhof
Innenhof, Foto: Cecilie Bannow
Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter, Grafik Fassade
Farbstudie Fassade, Grafik: 3RW arkitekter
Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter, öffentlicher Weg
öffentlicher Weg zwischen den beiden Wohnblöcken, Foto: Cecilie Bannow
Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter, Laubengang
Laubengang, Foto: Cecilie Bannow
Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter, Längsschnitt
Längsschnitt, Grafik: 3RW arkitekter
Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter, Fassade
Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter, Fassade
Fotos: Cecilie Bannow
Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter, Fassade
Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter, Fassade
Fotos: Cecilie Bannow

Auch unter energetischen Gesichtspunkten kann das Projekt punkten: Im Vergleich zu konventionellen Bauweisen sollen die CO2-Emissionen um 50 % niedriger ausfallen, der Energieverbrauch soll sich bei weniger als 150 kWh/m² pro Jahr einpendeln. Die Wärmeversorgung erfolgt über lokale Nahwärmenetze,
der gesamte Vorfertigungsprozess inklusive aller haustechnischen Installationen fand im heimischen Norwegen statt und Autos sind selbstverständlich auf dem gesamten Gelände tabu.


Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter, Grundriss Module
Grundrisse, Grafik: 3RW arkitekter
Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter, Montage
Montage, Foto: Cecilie Bannow
Studenten-Apartments, Grønneviksøren, 3RW arkitekter
Foto: Cecilie Bannow
Stichworte:
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 4/2015

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