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Foto: Michael Moran

Schützendes Geflecht: Aspen Art Museum

Transparenz als einladende Geste war die Intention bei der eindrucksvollen Gestaltung des Aspen Art Museum im bekannten Skiort Aspen/Colorado. An einer Straßenecke positioniert, präsentiert der Erweiterungsbau des Kunstmuseums zwei außergewöhnliche, markante Ansichtsflächen mit Wiedererkennungswert. Eine Hülle aus verwebten, rostfarbenen Holzpaneelen erstreckt sich gleichmäßig über die gesamte Höhe und Breite des Baukörpers. Die Holzstruktur schafft ein ruhiges Gesamtbild und gewährt gleichzeitig einen Blick hinter die Fassade.

Legende:

Eingang, Foyer (1), Aufzug (2), Haupttreppe außen (3), Haupttreppe innen (4), Galerie 1-6 (5-10), Shop (11), Seminare / Workshops (12), Anlieferung (13), Lounge (14), Büros (15), Cafe (16), Dachterrasse / Skulpturengarten (17), Foyer, Empfang (18), Werkstatt(19)

Die Möglichkeit, Sichtkontakt zwischen Innen und Außen herstellen zu können, war ein wichtiges Gestaltungskriterium für den japanischen Architekten. Ebenso spielte die von Bergen und Wiesen dominierte Umgebung Aspens eine große Rolle bei der Entwurfsfindung. Ein Skulpturengarten auf dem Dach des Museums bietet eindrucksvolle Ausblicke. Shigeru Bans Vorstellung nach beginnt der Besucher seinen Weg durch das Museum auf dem Dach. Wie ein Skifahrer soll er über eine mächtige Treppe auf das Dach gelangen, die Aussicht genießen und dann langsam „bergab“ durch das Museum wandeln.

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 6/2015

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