07.12.2009 Florian Maier

Internationaler Architektur-Kongress 2010

„Neues Bauen mit Stahl - Lösungen für nachhaltige Architektur" ist der Titel des Internationalen Architektur-Kongresses, den das Stahl-Informations-Zentrum am 13. Januar 2010 in Essen ausrichtet. Mehr als 1.000 Teilnehmer werden zu der Veranstaltung erwartet. Mitveranstalter sind die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und der Industrieverband Feuerverzinken.
Die Anforderungen an Architekten, Ingenieure und ausführende Unternehmen werden immer komplexer: Waren bisher schon Funktionalität, Baukosten sowie die architektonische und energetische Qualität eines Bauwerks wichtige Kriterien für den Bauherrn, sind künftig z. B. auch der Verbrauch an natürlichen Ressourcen, die Auswirkungen auf die Umwelt und die Lebenszykluskosten entscheidende Planungsparameter sowohl beim Neubau als auch beim Bauen im Bestand. Das Leitbild der Nachhaltigkeit setzt neue Maßstäbe bei der Vermarktung von Gewerbe-, Verwaltungs-, Wohn- und öffentlichen Immobilien. Wenn es neben gestalterischen Aspekten auch auf nachhaltige Planung, Ausführung und Nutzung von Bauwerken ankommt, wählen Architekten und Planer immer öfter den Baustoff Stahl.
Stahlprofile und Bauelemente aus Stahlblech weisen hohe Tragfähigkeit bei geringem Eigengewicht auf. Sie sind effektiv vorzufertigen, einfach zu montieren und sichern mit ihren leicht zu verändernden, flexiblen Strukturen den langfristigen Werterhalt von Gebäuden. Außerdem können Stahlkonstruktionen am Ende ihrer langen Nutzungszeit leicht demontiert und ohne Qualitätsverlust zu 100 % recycelt werden. Der geringe Bedarf an primären Rohstoffen und die energiesparende Herstellung von Bauprodukten aus Stahl schonen die natürlichen Ressourcen unserer Erde und entlasten so die Umwelt.
Auf dem Kongress in Essen stellen international renommierte Architekten und Ingenieure realisierte Projekte und innovative Architekturlösungen für besonders umwelt- und sozialverträgliche Bauwerke aus Stahl vor - Gebäude, die gleichzeitig ein hohes Maß an Wirtschaftlichkeit über den gesamten Nutzungszyklus bieten. Alle Referenten zeichnen sich durch beeindruckende Kreativität und das klare Bekenntnis zu nachhaltiger Entwicklung im Bauwesen aus.
Dabei sein werden David Adjaye aus London, dessen Museum of Contemporary Art in Denver vom amerikanischen Green Building Council für die vorbildliche energetische Optimierung des Gebäudes mit LEED Gold zertifiziert wurde. Das Bochumer Architektenduo Elke Banz und Dietmar Riecks setzt Stahl insbesondere im Industriebau ein, wie z.B. beim Bau einer Nullemissionsfabrik in Braunschweig. Auch Christoph Ingenhoven aus Düsseldorf, der kürzlich den Wettbewerb um den Neubau des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag gewonnen hat, steht seit vielen Jahren für eine nachhaltige und ökologisch ausgerichtete Architektur. Dominique Perrault aus Paris, Erbauer des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg, und Gerard Evenden, Senior Partner beim weltweit agierenden Büro Forster + Partners, sind Global Player der internationalen Architekturszene und setzen Stahl unter Berücksichtigung nachhaltiger Aspekte in vielen ihrer Bauwerke ein. Wie kaum ein anderer in Deutschland steht Prof. Werner Sobek, Architekt und Bauingenieur aus Stuttgart, für die klare Orientierung hin zu nachhaltigen Bauweisen. Leichte, weit gespannte Strukturen mit hoher Funktionalität und Wertigkeit, wie der neue Flughafen in Bangkok, sind sein Markenzeichen als Tragwerksplaner und sein persönlicher Beitrag zum nachhaltigen Bauen mit Stahl.
Der Kongress richtet sich an Architekten, Ingenieure und Stadtplaner sowie private und öffentliche Bauherren. Die Veranstaltung wird von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen für ihre Mitglieder als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Die Teilnahmegebühr beträgt ? 48,-. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung sind unter www.stahl-info.de/veranstaltungen zusammengefasst. Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit zum Besuch der Baufachmesse DEUBAU 2010.

Foto: Neue Messe Hamburg

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