03.05.2021

Kulturzentrale im Stahlmodulbau

Foto: Le Fonds Belval

Systembauspezialist Alho hat das dreiteilige Gebäude mit seinen insgesamt 40 Stahlmodulen in knapp sechs Monaten erstellt. Im Viergeschosser sind Empfang, Technik und Lager sowie Einzelbüros und Besprechungsräume untergebracht. Eine Dachterrasse bietet spektakuläre Ausblicke auf die ehemaligen Industrieanlagen und Hochöfen von Esch.

Mit Versatz zu diesem Gebäudeteil und um 90 Grad gedreht, ist ein um drei Stockwerke höherer Block angeordnet. Hier befinden sich unter anderem ein Konferenzraum und Großraumbüros. Die sieben Vollgeschosse waren für Alho ein Novum und konstruktive Herausforderung zugleich: insgesamt 150 t Stahl wurden verbaut.

Der dritte Gebäudeteil fungiert als Verteilungskern mit offenem Treppenturm und Aufzug. Verkleidet ist er mit einem Geflecht aus rostfreiem Edelstahl. Die Nord-, Ost- und Westfassaden des Vier- und des Siebengeschossers heben sich deutlich davon ab. Sie bestehen aus roten Aluminiumpaneelen mit 25 Rundfenstern mit je 1,75 m Durchmesser in den Obergeschossen. Insgesamt 92 graue und rote Fotovoltaik-Module an der Südseite sowie 16 Panels auf dem Dach erzeugen jährlich zirka 17 500 kW/h Strom. Sollte das Gebäude eines Tages wieder abgebaut werden, greift das Prinzip der Circular Economy: es wird in seine stählernen Einzelmodule zerlegt, die sich aufbereiten und erneut zusammenfügen lassen.

Weitere Informationen unter:
www.alho.com/de

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