08.09.2010

Max Dudler - Bauten und Entwürfe

Die Ausstellung „Max Dudler – Bauten und Entwürfe“, die am 11.09.2010 in der Bremer Tabakbörse eröffnet, gibt einen Überblick über das Gesamtwerk von Max Dudler. Zu sehen sind zahlreiche Wettbewerbsentwurfszeichnungen aus den letzten zwanzig Jahren. Sie werden durch präzise gearbeitete Architekturmodelle aus Birnenholz ergänzt.

Der Schweizer Architekt Max Dudler gehört zu den bekanntesten Baumeistern der Gegenwart. Mit dem 2009 eröffneten Jacob- und Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humbold-Universität zu Berlin hat er jüngst große Anerkennung erfahren. Zu seinen weiteren wichtigen Bauwerken zählen die Diözesanbibliothek in Münster (2006), die Um- und Erweiterungsbauten des Bundesverkehrsministeriums in Berlin (1997-2005), das Hochhausensemble Hagenholzstrasse in Zürich (2004), das Museum Ritter in Waldenbuch (2005) sowie der Um- und Erweiterungsbau des Hambacher Schlosses (2008).
Der in Altenrhein geborene Architekt unterhält Büros in Berlin, Zürich und Frankfurt/Main. Dudler studierte an der Frankfurter Städelschule und an der Hochschule für Künste in Berlin. In den 1980er Jahren arbeitet er als Projektarchitekt bei Oswald Mathias Ungers. Seit 2004 ist er Professor für Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf.

Bahnhofstraße, Max Dudler

Die Architektur Max Dudlers zeichnet sich durch formale Strenge sowie durch eine präzise Durcharbeitung vom städtebaulichen Maßstab bis zum kleinsten Baudetail aus. Eine Grundprägung durch die Architektur von Ungers ist nicht zu übersehen. Dudler hat die Anregungen des Rationalismus aber zu einer höchst eigenständigen Architektursprache verfeinert. Dabei spielen Typologien und Gestaltungsregeln, die die historische Baukunst liefert, eine ebenso wichtige Rolle wie die städtische Umgebung mit ihrer geschichtlichen Prägung, in der sich ein Bauwerk befindet und mit der es kommuniziert.

Max Dudler

Anlass der Ausstellungen sind aktuelle Bauvorhaben des Architekten in Bremen. Für den Campus der Jacobs-University in Bremen-Grohn hat Max Dudler das Sports and Concention Center entworfen, dessen Baubeginn unmittelbar bevorsteht. Der öffentlichen Bedeutung des Bauwerks entsprechend ist es mit seinen Ziegelpfeilern und großen Glasflächen als transparente moderne Version eines antiken Tempels angelegt.
Ein zweites bremisches Bauvorhaben des Architekten stellt das Eckgebäude Bahnhofstraße 1 dar. An dem markanten Punkt zwischen Bahnhof und Altstadt soll ein kleiner prägnanter Turmbau mit Büros und Läden für einen weiteren architektonischen Höhepunkt neben dem Contrescarpe Center sorgen, einem der letzten Bauwerke von Oswald Mathias Ungers.
in der Bremer Tabakbörse
Speicherhof 1, 28217 Bremen
12. September bis 16. Oktober 2010
Täglich 11 bis 17 Uhr

Eröffnung: Samstag, 11. September 15:30 Uhr
Zur Finissage am 16. Oktober 2010, 18 Uhr
Vortrag von Max Dudler
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