21.04.2010

RAUMBILDER | BILDRÄUME

Architektur war der erste Gegenstand der Fotografie, und Architektinnen wie Architekten fotografieren, seit es das Medium gibt. Neben den funktionalen Gründen wie Ausbildung oder Sammlung von Vorbildern und Konkurrenten hat die Fotografie von Anfang an ästhetischen Eigenwert gehabt, ist Gattung gewesen und zur Herstellung dessen gebraucht worden, was unter dem Begriff Kunst zusammengefasst wird.
Auch daran sind Architektinnen und Architekten beteiligt. Die klassische Moderne der Architektur hat viele dieser doppelten Begabungen vorzuführen, von LeCorbusier und Erich Mendelsohn über Richard Neutra zu vielen Bauhäuslern. Die Liste lässt sich bis in die heutige Zeit verlängern, und gerade um diese Spannweite heutiger Ansätze geht es in der Ausstellung. Der Bogen spannt sich von der exakten Dokumentation der Arbeit im eigenen Baubüro über die lockere Verfolgung architektonischer Notizen bei Reisen und Studienaufenthalten bis hin zu freien Gestaltungen ohne sichtbare oder funktionale Anbindung an das architektonische Handeln.

Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von Oliver Betz, Friedrich Dassler, Wilfried Dechau, Wolfram Janzer, Christian Kandzia, Klaus Kinold, Ulrike Lauber, Hans H. Münchhalfen, Klemens Ortmeyer, Anja Schlamann, Elmar Schossig, Verena von Gagern, Andreas Winkler.

Foto: Wolfram Janzer

Dauer der Ausstellung:
15. April - 12. Juni 2010

Montag bis Samstag
8.00 bis 23.00 Uhr
Sonntag 9.00 bis 18.00 Uhr

Zur Ausstellung ist ein Buch erschienen in
Deutscher Kunstverlag Berlin München (Hrsg.: Rolf Sachsse)

vhs-photogalerie
Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart
3. und 4. Stock
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