10.05.2010

Tagung zur energetischen Gebäudesanierung im Denkmalschutz

Wie kann die Energieversorgung großer Gebäude wie Krankenhäuser, Hotels, Bürogebäude oder größerer Siedlungsstrukturen mit großen Anteilen an älterem Baubestand nachhaltig und effizient gestaltet werden? Die Tagung DENEX in Wiesbaden geht dieser Fragestellung am 8. und 9. Juli 2010 nach.
Am 8. Juli findet die Fachtagung „Energetische Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden“ statt. Die Tagung richtet sich an öffentliche und private Träger von denkmalgeschützten Gebäuden sowie Denkmalschutzbehörden und –vereinigungen, aber auch an Architekten, Ingenieure und Hersteller von Baumaterialien.
Das deutsche Baurecht schreibt mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) bautechnische Standardanforderungen zum energiesparenden Wärmeschutz bei Gebäuden vor. Denkmalgeschützten Gebäuden räumt die Verordnung allerdings eine Sonderstellung ein, da die Vorgaben des Denkmalschutzes in vielen Fällen den erforderlichen Sanierungsmaßnahmen widersprechen.

Angesichts steigender Heizkosten liegt eine Verbesserung der Energiebilanz bei Altbauten allerdings ebenso im Interesse der Denkmalschützer wie die Wahrung des ursprünglichen Charakters der Baudenkmale. Energieeffizienz und Denkmalschutz schließen sich daher nicht gegenseitig aus, sondern tragen gleichermaßen zum langfristigen Erhalt bei.

Die Fachtagung „Energetische Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden“, die am 08. Juli auf der Kongressmesse DENEX® in Wiesbaden stattfindet, erörtert, welche Maßnahmen mit den gesetzlichen Vorgaben für eine behutsame energetische Sanierung vereinbar sind und welche Techniken und Baustoffe sich hierfür eignen. Praxisbeispiele bieten Einblicke in Potentiale, Kostenstrukturen und erreichte Effizienzwerte, zeigen aber auch Problematiken auf.

So geht Ulrich Zink vom Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung e.V. BAKA auf das Thema Grenzwerte bei der energetischen Gebäudemodernisierung im Denkmal ein und wirft einen Blick auf die Zukunft des energieeffizienten Denkmalschutzes. Dr. Holger Rescher von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz referiert in Anlehnung an das Plusenergiehaus, das mehr Energie produziert, als es im Jahresmittel verbraucht, über Sinn und Unsinn einer Übertragung dieses Prinzips auf Baudenkmale.

Auch Beispiele aus der Praxis werden während der Fachtagung vorgestellt, so präsentiert Johann Gerdenitsch, Solarbeauftragter der Stadt Fürth, die kontroverse Debatte über die Errichtung von Solarsystemen auf denkmalgeschützten Gebäuden. Fürth zählt nicht nur zu den am besten erhaltenen historischen Städten Deutschlands, es pflegt auch sein Image als Solarstadt und bemüht sich, trotz Widerstand des Landesdenkmalamtes, seine beiden Stärken miteinander zu vereinen.

Foto: Thorsten Schäfer-Gümb

Weitere Informationen zur Messe sowie dieser und weiteren Fachtagungen unter www.denex.info.

Kontakt und Information:

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Zur REECO Gruppe: Der Veranstalter „REECO GmbH“ ist Teil der REECO Gruppe mit Hauptsitz in Deutschland und Niederlassungen in Salzburg/Österreich, Brüssel/Belgien, Porto/Portugal, Budapest/Ungarn und Arad/Rumänien. Seit 1997 treffen sich jährlich rund 50.000 Fachleute aus 70 Ländern auf Fachmessen und Kongressen, die von REECO veranstaltet werden. Alle Messetermine sind zu finden unter www.energie-server.de.

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