30.09.2010

Bambuspavillon Expo Schanghai

Inmitten der großen spektakulären Expo-Pavillons nimmt sich das »Deutsch-Chinesische Haus« mit 25 ? 10 m Grundfläche und 8 m Höhe geradezu bescheiden aus. Trotzdem gelingt es dem Gebäude, mit seiner Materialität und transparenten Struktur die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen: Es handelt sich bei den Bambusrohren nicht um übliche Dimensionen, sondern um bis zu 23 cm dicken Riesenbambus. In die Enden der 1,89 bzw. 4,29 m langen Träger sind Edelstahlflansche einbetoniert, die über Lochungen in die Gewindebolzen der runden Verbindungsknoten eingehängt und verschraubt sind. Die Edelstahlflansche am Kopf der bis zu 8 m langen Stützen greifen wie Zangen in die unteren Bleche des Knotens, während in den Stützenfußpunkten Gewindehülsen eingelegt sind, die ein passgenaues Justieren ermöglichen. Die über Eck schräg gestellten Stützen erzeugen mit dem weißen Sonnenschutz trotz des ruhigen Grundrasters von 2,40 m den Eindruck von dynamischen Segeln im Wind - ein Verweis auf die Herkunft etlicher Konstruktionselemente von Liz-Boa Design. Den Raumabschluss bildet ein umlaufender prismatischer Paravent aus mit Bambus furnierten Stahlrohren. Eigens entwickelte Träger aus Bambus-Leimbindern tragen die Plattform des Veranstaltungsraums, Bambusparkett und Bambusmöbel demonstrieren die Vielseitigkeit des nachwachsenden Rohstoffs. Nach der Expo kann die gesamte Konstruktion auseinandergeschraubt und an anderer Stelle errichtet werden.

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