30.04.2008

Bio-Kunststoffe

Neue Materialien liegen im Trend. Nachhaltigkeit ebenso. Nicht zuletzt deshalb arbeiten in letzter Zeit nicht nur Universitätsinstitute, sondern auch große Chemieunternehmen an der Entwicklung von Biokunststoffen. Dabei gilt es Erdöl als Rohstoff konventioneller Kunststoffe durch nachwachsende Pflanzen oder Tierprodukte zu ersetzen, und für effizienten Massenfertigungsprozess zu optimieren. Die Fachautorin und Produktdesignerin Nicola Stattmann stellt 16 Materialgruppen von aktuellen Biokunststoffen vor, die Ausgangsstoffe reichen dabei von Karottenfasern über Maisstärke bis hin zu Algen, die Wasserstoff produzieren. In jedem einzelnen Fall muss jedoch ernsthaft hinterfragt werden, wie nachhaltig der einzelne Biokunststoff wirklich ist. Die Diskussion muss offen geführt werden wie beim Biodiesel als Treibstoff. Monokulturen von Öl-Palmen zerstören nicht nur in Indonesien die letzten Urwälder der Erde, sie können in Konkurrenz zum Anbau von dringend benötigten Nahrungsmitteln treten.

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