28.02.2011

Temporäre Markthallen in Madrid

Sechs weiß glänzende Pavillons dienen als Ausweichquartier des Barceló-Markts während Bauzeit des neuen Stadtteilzentrums mit Bibliothek, Sportzentrum und Marktbereich, der ebenfalls von Nieto Sobejano Arquitectos geplant wird. Die Entwurfsidee des temporären Barceló-Markts knüpft mit kleinteiligen, eingeschossigen und frei einteilbaren Strukturen an traditionelle Markttypologien auf öffentlichen Plätzen an. Um das Gebäudevolumen im Kontext der umgebenden Bebauung nicht zu massiv erscheinen zu lassen, ist es in sechs polygonale Baukörper in zwei Größen unterteilt. Mit ihrer opalweißen, transluzenten Fassadenhülle aus Polycarbonatplatten wirken die Baukörper wie abstrakt-minimalistische Skulpturen im Stadtraum. Eine überdachte offene Passage verbindet die Pavillons, in denen sich bis zu 26 Verkaufsstände befinden. Sie sind an der Außenwand angeordnet, bei den großen Baukörpern zudem um die mittig platzierten Kühl- und Lagerräume. Jedem Pavillon ist ein Warensortiment zugeordnet: Fleischwaren, Fisch, Obst und Gemüse, Brot und Feinkost, Haushaltswaren, Kleidung. Um die Pavillons nach Fertigstellung der neuen Markthallen an anderen Orten und mit neuer Nutzung wiederverwenden zu können, ist die gesamte Konstruktion modular und leicht demontierbar konzipiert. Sie besteht aus schlanken Stahlrundstützen, verbunden mit einem umlaufenden Doppelring aus Stahlrohren, sowie den Fachwerkträgern des Dachs; alle Verbindungen sind verschraubt.

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