30.06.2005

Zentrum Paul Klee in Bern

Die drei Wellen des Paul-Klee-Zentrums schwingen sich über ein Getreidefeld und öffnen sich im Westen zum Berner Tal. Eine »Museumsstraße« im Erdgeschoss verbindet Ausstellung, Auditorium und Kindermuseum. Die Geometrie des Gebäudes besteht aus einer dreifach gekrümmten Fläche: Sie beschreibt sowohl im Grundriss als auch in beiden Aufrissen Kreissegmente. Man entschied sich für ein Tragwerk aus Stahlrippen, die mit computergesteuerten Brennschneidemaschinen in den vielen unterschiedlichen Formen ausgeschnitten und dann per Hand verschweißt wurden. Die Höhe der Träger differiert zwischen 800 und 1200 mm. Am höchsten Punkt der Welle im Westen übernimmt das Dach zusätzlich die Lasten der abgehängten Fassade. Um diese möglichst flächig zu übertragen, verteilt ein V-förmiges System aus Stahlseilen und -rohren die Lasten auf jeweils fünf Rippen. Natürliches Licht war allerdings weder für das Auditorium noch für das Museum erwünscht – die Ausstellung ist in gedämpftes, kontemplatives Licht getaucht.

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