Hintergrund

Lehmdächer für Mali

Lehmdächer, Mali, Emilio Caravatti

Zur Galerie: Ärztliches Versorgungszentrum und Gemeinschaftssaal in N'Golofalà
Bei diesem Projekt trägt ein Balken aus Stahlbeton zwei Gewölbe aus Lehm. Nach einer ersten Arbeitswoche, in der der Balken gegossen wurde, war es möglich, mit Werkzeugen und Arbeitskräften aus dem Dorf einen Raum von 7 ≈ 7 m zu errichten. Ein kleines Solarpaneel am Dach sorgt für Energie, damit das Zentrum elektrisch beleuchtet und so auch am Abend genutzt werden kann.

Zur Galerie: Dorfschule in Djinindjebougou
Drei Gewölbe und zwei Zementbalken ermöglichen den Bau eines Klassenzimmers von 9,50 ≈ 6,50 m. Die Maße der Ziegel ¬geben die Größe der vertikalen Fenster mit einer Breite von 20 cm vor; die schmalen, außen mit Lamellen verkleideten Öffnungen sorgen im Klassenraum für diffuses Licht, ausreichende Belüftung sowie Sonnenschutz. Kleine kreisförmige Öffnungen im Dach des Gebäudes lassen die Luft im Klassenraum zirkulieren.

Zur Galerie: Staatliche Schule in Di Koba'
Diese staatliche Schule besteht aus drei Klassenzimmern und einem Büro für die Schulleitung, die sich um einen Innenhof mit zwei neu gepflanzten Baobab-Bäumen gruppieren. Im Februar 2008 wurde mit dem Bau der Schule begonnen; die Fertigstellung wird Anfang 2009 erwartet. Das Schulgebäude umfasst zehn nubische Gewölbe, die in nur drei Monaten, von März bis Juni 2008, realisiert. Auch hier ersetzt Lehm die sonst üblichen Zementblöcke als Baustoff.


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Detail, 04.02.2012