
Foto: Templermeister
Quelle: pixelio.de
Wellness und Entspannung gewinnen immer mehr Bedeutung im Bad, einem Ort der ursprünglich der Reinigung und Erleichterung vorbehalten war. Diese Entwicklung ist für uns, die wir noch mit dem Begriff der „Nasszelle“ und dem Konzept des „Samstagbads“ vertraut sind, relativ neu. Und ein Blick auf die Geschichte zeigt, dass wir in puncto Wellness von den Römern noch einiges lernen können.
Schon 2000 vor Christus trifft man auf eine erste, an unsere heutigen Bäder erinnernden Sanitäranlage. Der Palast von König Minos auf der griechischen Insel Kreta verfügte über Räume mit Badewannen, Zisternen und Waschbecken. Auch findet man hier eine der ersten bekannten Spültoilette der Geschichte. Doch im griechischen Alltag spielte das Baden kaum eine Rolle. Es galt als Bestandteil der körperlichen Ertüchtigung und war stark an sportliche Aktivitäten geknüpft.
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