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Architektur für den Urlaub

urlaubsarchitektur.de zeigt die schönsten Häuser für die schönste Zeit im Jahr – bezahlbare Ferienunterkünfte mit hohem Anspruch an Architektur und Einrichtung.

Urlaubsarchitektur
Balancing Barn in Suffolk (England)

„Wenn jemand in seinem ganz normalen Alltag in einer schönen Umgebung lebt, gibt es keinen Grund, warum er die schönsten Wochen des Jahres in einer Konserve hausen sollte.“ Mit diesen Worten beschreibt Jan Hamer seinen eigenen Antrieb, der ihn letztlich dazu führte, die Webseite urlaubsarchitektur.de ins Leben zu rufen.

2007 begann der Hannoveraner Architekt Jan Hamer eigene, Urlaubsdestinationen zu sammeln, mit denen er sehr glücklich war. Weil immer mehr Freunde und Bekannte und schließlich auch deren Bekannte Insidertipps von ihm bekommen wollten, entschied er sich schließlich, die gesammelten Schätze ins Internet zu stellen. Bald professionalisierte er die Seite: „Für eine anspruchsvolle Klientel bieten wir Ferienhäuser an, die durch ihre Bauweise, ihre Ausstattung und ihre Lage auf den ersten Blick bestechen – und dabei auch noch bezahlbar sind“, sagt Hamer.

Urlaubsarchitektur
Indulgence Divine auf Malta

urlaubsarchitektur.de ist aber nicht nur die richtige Seite für architekturinteressierte Urlauber. Architekten finden hier Inspirationen in idyllischer Umgebung. Bauherren, die ein ungewöhnliches Ferienhaus planen, entdecken hier möglicherweise neue Perspektiven. Und Kapitalanleger finden auf der Website ein Forum, das die Vermarktung einer hochwertigen Ferienimmobilie unterstützt.

Zum Sommer 2011 umfasst urlaubsarchitektur.de etwa 160 anspruchsvolle und dennoch bezahlbare Unterkünfte in 14 europäischen und vier außereuropäischen Destinationen:

Zum Beispiel der Gutshof Tick bei Stralsund, der historische Details mit zeitgenössischen, perfekt gesetzten Kontrasten verbindet. Oder das Hofgut Hafnerleiten in Niederbayern, wo man nicht nur Kochkurse machen, sondern auch wohnen kann – nach Belieben im Hang-, Wiesen-, Baum-, Terrassen-, Garten- oder Wasserhaus. Das Juvet Landscape Hotel, das eingebettet in die überwältigende Umgebung des norwegischen Valldal direkte Naturerlebnisse bereits vom Bett aus vermittelt, mit Blick ins Tal oder hinein in den Wald.

In den schottischen Highlands stehen zwischen rotbraunen, zotteligen Galloway-Rindern die „Ecopods“: Hypermoderne Wohnlösungen, die als geodätische Zelte in Halbkuppelform und Leichtbaustruktur an Raumstationen auf fremden Planeten erinnern – mitten im violetten Heidekraut, mit sagenhaftem Blick auf die schottischen Highlands und den benachbarten tiefblauen Loch Linnhe.

Einige Häuser wie beispielsweise das Biohotel im Apfelgarten oder das Hofgut Hafnerleiten wurden mit Architekturpreisen ausgezeichnet. Zu den Architekten, deren Häuser auf urlaubsarchitektur.de zu finden sind, gehören Büros wie MVRDV, Plasma Studio oder sandellsandberg (Thomas Sandell). Etablierte Architekten wie Nalbach + Nalbach (Seehotel, Kavaliershaus) sind ebenso vertreten wie junge Baumeister wie Jan Henrik Jansen, Kopenhagen (angelinie, black&bright) und Ventira, St. Gallen (aradira, refugio laudegg).

Ergänzt wird die Webseite durch das im Herbst 2010 erschienene Buch „Urlaubsarchitektur. A Guide to Architectural Retreats. Volume 1“ von Jan Hamer und Nadine Weiland, das eine Auswahl der Destinationen enthält. (archimappublishers, Deutsch/Englisch, 142 Seiten, Euro 19,90 / im Handel seit 1. September 2010). Die zweite, überarbeitete Auflage erscheint Ende 2010, Band 2 ist für das Frühjahr 2011 geplant.

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