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Ausgezeichnete Sportstätten: deutsche Architekten räumen Medaillen ab

Alle zwei Jahre vergibt das Internationale Olympische Komitee IOC zusammen mit der Internationalen Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen IAKS einen Architekturpreis. 2013 sind sieben deutsche und ein österreichisches Architekturbüro unter den Gewinnern. Die erfolgreichsten Architekten des Wettbewerbs sind von Gerkan, Marg und Partner aus Hamburg mit zwei Gold- und einer Bronze-Medaille. Zwei Projekte von TOPOTEK 1 aus Berlin erhielten jeweils ein Mal Gold und Bronze.

Das Internationale Paralympische Komitee IPC vergab parallel für hervorragende barrierefreie Sportanlagen fünf Auszeichnungen. Hier punkteten RKW Architekur + Städtebau mit der PGE Arena im polnischen Danzig. Maier Landschaftsarchitektur/Betonlandschaften holen mit einem Skatepark in Dodoma, Tansania, einen Special Prize. Beim Nachwuchspreis gingen Gold und Bronze ebenfalls an deutsche Büros. Die Preisverleihung fand am 22. Oktober 2013 in Köln statt.

Gewinner der IOC/IAKS Architekturpreise 2013

3 x Gold


Bao‘An Stadium in Shenzhen, China
Kategorie „Major Outdoor Stadiums“
Architekten: gmp - von Gerkan, Marg und Partner mit South China University of Technology

 

Shanghai Oriental Sports Center in Schanghai, China
Kategorie „Pools and Wellness Facilities“
Architekten: gmp - von Gerkan, Marg and Partners mit Shanghai Institute of Architectural Design & Research und Tongji Design Institute

 

Superkilen in Kopenhagen, Dänemark
Kategorie "Community Outdoor Grounds"
Architekten: BIG - Bjarke Ingels Group + TOPOTEK 1 + Superflex

 

4 x Silber

Sport- und Wellnessbad "Auster" in Graz, Österreich

Architekten: fasch&fuchs. architekten

 

 

Sports hall CPC Chiasso, Schweiz
Architekten: Baserga Mozzetti Architetti

Commonwealth Community Recreation Centre in Edmonton, Kanada
Architekten: MacLennan Jaunkalns Miller Architects mit HIP Architects

Indoor Sports Stadium Milson Island, Australien
Architekten: Allen Jack+Cottier Architects

 

12 x Bronze

PGE Arena Danzig, Polen
Architekten: RKW Architektur + Städtebau

Gewann auch einen Preis für barrierefreie Sport- und Freizeitanlagen (siehe unten)

 

Stadion Naradowy in Warschau, Polen
Architekten: Konsortium gmp-jsk-sbp

 

Lentpark in Köln, Deutschland
Architekten: Schulitz Architekten GmbH

 

KAP 686 in Köln, Deutschland
Architekten: metrobox Architekten

 

Max-Aicher-Arena in Inzell, Deutschland
Architekten: Behnisch Architekten und Pohl Architekten

 

Heerenschürli Zürich, Schweiz
Architekten: TOPOTEK 1 mit der Dürig AG

 

Fodbold Eksperimentarium in Herning, Dänemark
Architekten: GHB Landscape Architects mit Centre for Sports and Architecture

Hillcrest Centre in Vancouver, Kanada
Architekten: Hughes Condon Marler Architects

The Stork Nest Farm in Olbramovice, Tschechien
Architekt: SGL Projekt

Noor-e-Mobin Sporthalle in Bastam, Iran
Architekten: Arash nasiri & ensieh khamseh (FEA studio)

Karate-Dojo Hitotsubashi University, Tokyo, Japan
Architekten: KINO Architects

Lee Valley White Water Centre in Waltham Cross, Großbritannien
Architekten: FaulknerBrowns Architects

 

Special Prize

Skate-Park in Dodoma, Tansania
Architekt: Maier Landschaftsarchitektur/Betonlandschaften

 

Gewinner der IPC/IAKS Auszeichnung 2013 für barrierefreie Sport- und Freizeitanlagen

PGE Arena in Danzig, Polen
Architekten: RKW Architekur + Städtebau

Community Centre West Vancouver, Kanada
Architekten: Hughes Condon Marler Architects

Abilities Centre Durham in Whitby, Kanada
Architekten: Mark Berest, B+H Architects

Olympic Handball Arena London, Großbritannien
Architekten: Make Architects

Lee Valley White Water Centre in Waltham Cross, Großbritannien
Architekten: FaulknerBrowns Architects

 

Preisträger des “Architecture and Design Award for Students and Young Professionals 2013”

Gold: Caribbean Arena von Aileen Gayko, (Dresden, Deutschland)
Silber: Activity Centre Odessa von Anna Khrystoforova (Odessa, Ukraine)
Bronze: Acoustic Hammam von Matt Ceckiewicz (Berlin, Deutschland)

 

Hintergrund
Der IOC/IAKS Award und die IPC/IAKS Auszeichnung sind die bedeutendsten internationalen Architekturpreise für Sport-, Freizeit- und Erholungsbauten. In diesem Jahr bewarben sich 97 Projekte aus 30 Ländern.

Seit 1987 prämiert der IOC/IAKS Award alle zwei Jahre beispielhaft gut gestaltete und gleichzeitig funktional gelungene Sportanlagen. Bei den ausgezeichneten Anlagen kann es sich sowohl um Neubauten als auch um die Erweiterung oder Modernisierung vorhandener Anlagen handeln. Auslober des Wettbewerbs sind das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS).

Gemeinsam mit dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) vergibt die IAKS außerdem die IPC/IAKS Auszeichnung für barrierefreie Sportanlagen. Die IPC/IAKS Auszeichnung will die Zugänglichkeit von Sport- und Freizeitanlagen fördern, um allen Menschen, unabhängig von ihren körperlichen Fähigkeiten die Möglichkeit zu geben, Sport uneingeschränkt und barrierefrei auszuüben oder dabei zuzuschauen.

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