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Ein privates Spa im Dachgeschoss

hi macs, Spa, Dachgeschoss

Schwierige Raumzuschnitte oder unkonventionelle Ideen – mit »LG Hi-Macs®« lässt sich aus jedem gewöhnlichen Badezimmer ein individuelles Spa machen. In Köln wünschte sich beispielsweise eine Bauherrin eine moderne Ergänzung zum eher rustikal anmutenden Dachgeschoss mit hölzern verschalten Dachschrägen. Das neue Bad sollte möglichst großzügig wirken. Ihre Vorstellung: eine reduzierte, moderne und puristische Ausgestaltung mit hochwertiger technischer Ausstattung. Mit der Planung und Umsetzung wurde das Kölner Büro raum.4 beauftragt: Ein gläserner Steg mit Metallrahmen bildet das verbindende Element zwischen Ankleide und Schlafzimmer. Er erstreckt sich durch das gesamte Bad und bietet dem darunter gelegenen Flur zusätzliches natürliches Licht. Eine Waschtisch-Dusch-Kombination ist als monolithische Struktur vorgesehen, die parallel zum Glassteg verläuft.

Im Entwurfsprozess standen zunächst viele hochwertige Materialien zur Auswahl. Aber nach den ersten Detailentwürfen entschieden sich die Verantwortlichen für Hi-Macs, ein Hightech-Gemisch aus 75% natürlichen Mineralien und Pigmenten sowie 25% Acrylat – eine Kombination die nicht nur optische Vorteile bietet, sondern auch funktionale. Die porenfreie, glatte und fugenlose Oberfläche garantiert selbst bei permanenter Nässe oder Feuchtigkeit Keimfreiheit und erfüllt damit höchste Hygieneansprüche. Die technisch perfekte Verbindung ermöglicht großflächige Installationen ohne Fugen. Dass dabei auch außergewöhnliche Formen möglich sind, erlaubt die thermoplastische Verformbarkeit des Materials.

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Das Farbkonzept spielt eine zentrale Rolle in der Ausgestaltung des Bads. Hier setzen die raum.4 Experten auf Kontraste: Zu den Flächen aus weißem Mineralwerkstoff und der schlichten, weißen Sanitärkeramik bilden großformatige, fast fugenlose kobaltblaue Laminam®-Platten einen interessanten Kontrast. Unterstützt wird das Farbspiel durch das Lichtkonzept. Der Glassteg wird von einer am Firstbalken montierten Reihe Schienenstrahlern begleitet. Die seitlich an den Steg angelagerten Funktionsbereiche wie Badewanne, Waschtisch, Walk-in-Dusche, Toilette und Schminkecke werden durch das warme Licht der integrierten Leuchten in Szene gesetzt.

Der komplizierte Ausbau sowie die Verarbeitung und Montage in der Kölner Wohnung wurden von Hoffmann Innenausbau Schreinerei aus Hüttenberg übernommen. Die Spezialisten wurden von den Architekten bereits innerhalb der detaillierten Ausführungsplanung für die Klärung technischer Fragen mit einbezogen. Im Anschluss erstellten die Innenausbauprofis die CAD-Pläne der einzelnen Bauteile, schrieben die Stücklisten und schnitten den Mineralwerkstoff zu. Die abschließenden Arbeiten wie Verkleben und Abschleifen nahmen sie ebenfalls in Hüttenberg vor.

Die Arbeiten in der 300 m2 großen Maisonette-Wohnung hielten für die Projektbeteiligten einige Herausforderung bereit. Die Raumverhältnisse im Sanitärbereich waren sehr beengt, der Zugang schwierig und die Bauphase zeitlich knapp bemessen. Dazu kamen Statikprobleme durch die Schwingung der Holzbalken. Dies erforderte z.B. einen speziellen Unterbau für die Dusche. Planer und Schreiner bewiesen große Flexibilität und Professionalität bei nötigen Anpassungen der ursprünglichen Pläne. Eine Einstellung, die eine erfolgreiche Projektabwicklung ermöglichte.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 3/2010

Kleine Wohnbauten

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