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Natürlich Holz - Bayerns Bauherren steigern die Holzbauquote


Im Freistaat hat sich die Zahl der Holz-Neubauten deutlich gesteigert. Das geht aus der aktuellen Umfrage der Verbände des Bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes (VBZH) hervor.

Demnach liegt die Holzbauquote im Bereich Eigenheimbau bei 17,5 Prozent. Dies ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um satte 4,2 Prozent. In keinem anderen Bundesland konnten in diesem Bereich solche Zuwächse verzeichnet werden.

“Nur Baden Württemberg liegt mit  einer Holzbauquote von 21,7 Prozent vor uns. Ich hoffe, dass wir diesen Wert bei der nächsten Erhebung einholen werden“, sagte VBZH-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Strauß zu diesem Ergebnis. Auch im Bereich der Geschäftsbauten und der öffentlichen Neubauten liegt Bayern im bundesweiten Spitzenfeld. Hier liegt die Quote bei 25,4 Prozent. Dies entspricht über 7.100 Gebäuden, die überwiegend mit dem Baustoff Holz errichtet wurden. Bis zum Jahr 2015 möchten die VBZH eine deutliche Steigerung der Holzquote erreichen.

Nach Ansicht von VBZH-Präsident Georg König müsse man sich dabei an den Zielen Finnlands orientieren, wo der Holzanteil auf 85 Prozent ausgeweitet werden soll. Die Holzbauquote ist eine repräsentative Messeinheit mit deren Hilfe der regionale Holzverbrauches beim Gebäudebau erfasst wird. Im vergangenen Jahr wurden in Bayern nach Informationen des Bayerischen Staatsministeriums insgesamt rund 16 Millionen Kubikmeter Holz verwertet.
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