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Vertikale Verdichtung: Wohntürme in der westlichen Welt (Teil 3)

Mit der vertikalen Verdichtung in den begehrten Innenstadtlagen geht ein Streben nach Exklusivität einher, das sich in hohen Preisen widerspiegelt. Das ist vielen der Wohntürme, die derzeit in begehrten Städten gebaut werden, auch anzusehen: in edle Materialien gehüllt, oft metallisch glänzend, oft gläsern glitzernd, gerne mit expressiven Formen. Geschosshohe Verglasungen bieten uneingeschränkten Blick in die Ferne bei perfekter Privatheit. Abgerückt vom Boden lebt man auch mitten in der Stadt fern von schlechter Luft, Straßenlärm und neugierigen Passanten.

In Ergänzung zu dem Artikel in DETAIL 6/2017 zeigen wir Ihnen eine Auswahl interessanter neuer Wohntürme in einer Serie von Videos.

Via 57 West von BIG in Manhattan

Die Mischform von Blockrandbebauung und Hochhaus, die Bjarke Ingels selbst »courtscraper« getauft hat, basiert in ihrer Form auf einem hyperbolischen Paraboloid. 37 Geschosse ragt die Nordostecke in den Himmel und ermöglicht somit Aus­blicke auf den Hudson River von einem Großteil der Apartments aus. Balkone mit Glasbalustraden sind in Richtung Fluss gedreht. Zum Innenhof orientiert sind sie abgekehrt von der verkehrsreichen Straße. Der Standard der Wohnungen ist luxuriös und auf dem freien Markt nur für sehr viel Geld zu haben. 142 der insgesamt 709 Wohnungen jedoch sind für Menschen mit niedrigem Einkommen reserviert. Der Mietpreis rangiert von $565 bis $1,067 im Monat. Wer einziehen darf, entscheidet das Los.

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