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Sekundarschule Sauland, PPAG architects, Foto: Wolfgang Thaler

Zusammengewürfelt: Norwegische Sekundarschule von PPAG architects und Helen & Hard

Für die kleine, südnorwegische Gemeinde ist der Neubau der Sekundarschule ein großes Projekt. Deshalb holen sie sich zur Umsetzung, mit dem österreichisch-norwegischen Architektenduo, Experten auf dem Gebiet des Schul- und Holzbaus ins Boot. Inspiriert von lokalen Typologien gestalten PPAG und Helen & Hard den Bildungsbau als kompaktes Dorf.

Die Schule setzt sich aus mehreren zweigeschossigen Baukörpern zusammen, die sich dorfähnlich aneinanderfügen und Zugänge aus allen Richtungen ermöglichen. Eine Sport- und Mehrzweckhalle komplettiert das Ensemble. Sämtliche Fassaden des Massivholzbaus sind mit einer senkrechten Lattung verkleidet, welche lediglich von den Aluminiumrahmen der Fenster unterbrochen wird. Über außenliegende Treppen erhalten auch die Klassenzimmer der oberen Etage einen direkten Zugang nach draußen.

In den einzelnen Volumen der Sekundarschule befinden sich neben Administration, Bibliothek, Küche und Essbereich die vielfältigen Unterrichtsräume. Diese sind rund um ein zentrales Forum angeordnet, das die beiden Stockwerke und die einzelnen Klassenzimmer verbindet. Der Gemeinschaftsbereich dient mit einer breiten Treppe und Sitzstufen nicht nur der Erschließung. Als Herzstück der Cluster-Schule erweitert er die Klassen, die sich mit großen Fenstern zum Forum hin öffnen und fungiert als flexibler, pädagogisch genutzter Raum. Hier können sich die Schüler untereinander austauschen, konzentriert in einer der privaten Nischen arbeiten oder die Pause genießen. Laute Funktionen wie Werkstatt und Musikzimmer sind im konstruktiven Betonkern des Bildungsgebäudes untergebracht.

Wie auch die Außenansichten, ist der Großteil der Oberflächen im Inneren in Holz gekleidet. Dieses sorgt, in Kombination mit hellen Wänden und Böden mit integrierter Heizung sowie bunten Farbakzenten, für ein warmes, angenehmes Lernambiente. Einbauten und konstruktive Elemente werden von den Schülern genutzt und machen das Schulgebäude selbst – laut Architekten – zum „pädagogischen Werkzeug“.

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