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KSP Jürgen Engel Architekten gewinnt Stadtplanungswettbewerb

ksp, jürgen engel architekten international Quingdao, China, ostküste

Beim internationalen Wettbewerb für die „Qingdao Science and Technology City“ konnte sich der städtebauliche Entwurf von KSP Jürgen Engel Architekten für das ca. 600 ha große Wettbewerbsgebiet im Norden der Hafenstadt erfolgreich gegen Teilnehmer aus Japan und China durchsetzen.

Johannes Reinsch, Geschäftsführender Partner KSP Jürgen Engel Architekten International, beschreibt den Leitgedanken des städtebaulichen Entwurfs wie folgt: “Im Zeitalter der Globalisierung und vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Weltbevölkerung ist es unsere Pflicht, mit der "Qingdao Science and Technology City" einen nachhaltigen, urbanen Lebensraum für die 100.000 Einwohner zu schaffen, in dem eine hohe Lebensqualität innerhalb eines ökologischen Gleichgewichts erreicht wird.”

Eine nachhaltige Entwicklungsplanung mit Nutzungsvielfalt, der Priorisierung von Fuß- und öffentlichem Verkehr, ein Regenwassersammel- und Recyclingsystem sowie eine Architektur mit hoher Energieeffizienz, die unter Berücksichtigung heutiger Nachhaltigkeitskriterien geplant wird, schaffen die Voraussetzung für eine grüne, lebenswerte Stadt.

Unterschiedliche Freiraumqualitäten wie die Lage am Fluß, der Park sowie Wohnungs- und Arbeitsplatz nahe Außenbereiche sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität im neuen Stadtgebiet. Der Entwurf von KSP Jürgen Engel Architekten International für das Wettbewerbsgebiet zeichnet sich durch ein kompaktes Zentrum und vier Stadtquartiere mit Mischnutzung (Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeit) aus. Rückgrat des neuen Entwicklungsgebietes ist ein ca. 125 ha großer Grünzug entlang des Flusses, der sich in Nord-Süd-Richtung über das gesamte Planungsgebiet erstreckt.

Zwei Boulevards durchqueren den zentralen Park mittig in Ost-West-Richtung und verknüpfen den neuen Stadtteil mit der übrigen Stadt. Im Norden wird die „Qingdao Science and Technology City“ an eine bestehende Autobahn angeschlossen und von dieser durch Ausläufer des Parks getrennt.

Das kompakte Stadtzentrum hat eine dichte Stadtstruktur und wird durch die hier angesiedelten Geschäfte, Restaurants und kulturelle Einrichtungen belebt werden. Weithin sichtbar markieren mehrere repräsentative Hochhäuser dieses Zentrum. Jedes Viertel erhält außerdem sein eigenes (Stadtteil-)Zentrum, das die Einwohner fußläufig erreichen können und mit allen notwendigen Nutzungen ausgestattet ist. Zentrale Einrichtungen wie eine internationale Schule, ein Krankenhaus etc. befinden sich in jeweils einem Viertel und werden von allen Einwohnern genutzt. Das städtebauliche Konzept definiert Wohnquartiere für verschiedene Einwohnergruppen, z.B. Gebiete mit geringer Dichte, die sogenannten „City Garden Areas“ für Familien und Wohnhochhäuser mit Studios und Wohnungen für Singles und Berufstätige. Generell dominieren Gebäude von mittlerer Höhe (5 Geschosse) mit flexiblen Grundrissen und Innenhöfen. Diese Bebauung wahrt den menschlichen Maßstab und ermöglicht durch die städtebauliche Dichte zugleich eine gewisse Urbanität.

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