11.10.2010

Experimentierfreude als Unternehmensphilosophie

Das zeitgemäße Büro funktioniert nach den Vorstellungen von Vitra wie eine Stadt – mit einem zentralen Marktplatz, dem »Office Forum«, und verschiedenen Stadtvierteln, den so genannten »Workstation Areas«. Der Mitarbeiter wird dabei zum mündigen Bürger, entscheidet eigenverantwortlich über Rhythmus, Form und passenden Ort für seine jeweiligen Tätigkeiten. Ob konzentrierte Arbeit, Kommunikation im Stehen oder im Sitzen, im Bürostuhl oder im Sofa – das »Citizen Office« hält alle diese Optionen für ihn bereit. Das dies keine Zukunftsmusik ist, zeigt die aktuelle Weiterentwicklung der »Net‘n‘Nest-Strategie« in den Büroräumen von Vitra in Weil am Rhein. Auf einer Fläche von 2 250 m² finden sich hier 159 Arbeitsplätze. Eine sehr effiziente Nutzung der vorhandenen Räumlichkeiten, die jedoch an keiner Stelle ein Gefühl von Enge aufkommen lässt und sich von den frühen Großraumbüros mit seinen Cubicals meilenweit entfernt hat. So hatte man einst angefangen, das Open-Space-Office aber den veränderten Bedürfnissen ständig angepasst und erweitert. Auch das Citizen Office ist somit nicht als Endzustand anzusehen. Experimentierfreude und Veränderung werden auch weiterhin die Arbeit und Produkte von Vitra bestimmen. Wie eine große Familie, bestehend aus unterschiedlichen Charakteren, wirkt das gesamte Sortiment. Zuwachs bekommt sie zur diesjährigen Orgatec mit dem flexiblen Bürostuhlkonzept »ID Chair Concept« von Antonio Citterio, dem minimalistischen Arbeitstisch »Kuubo« von Naoto Fukasawa und dem universell einsetzbaren Schalenstuhl »HAL« von Jasper Morrison.

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