17.10.2006

Umsatzentwicklung in der Baustoff-, Steine- und Erden-Industrie gewinnt an Fahrt


Die langanhaltende Rezession in der Baustoffindustrie scheint überwunden: Im Zuge der anziehenden Bauinvestitionen und der sich aufhellenden allgemeinen wirtschaftlichen Lage hat auch die Baustoff-, Steine- und Erden-Industrie an Fahrt aufgenommen.

„Im ersten Halbjahr 2006 konnten die Umsätze um knapp sechs Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Damit wird die Umsatzentwicklung, auch auf das gesamte Jahr betrachtet, die Erwartungen des BBS voraussichtlich übertreffen“, sagte BBS-Präsident Dr.-Ing. Gernot Schaefer. Dabei werden insbesondere zum Jahresende hin auch Vorzieheffekte im Eigenheimbau aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung ab 2007 eine Rolle spielen. Allerdings können sich diese negativ auf die Umsatzentwicklung 2007 auswirken. Die positiven Aussichten für 2006 werden auch vom Ifo-Geschäftsklima-Index gestützt; der Index für den Baustoffbereich kletterte von September 2005 bis August 2006 von –25,1 auf +21,8 Punkte. Die Erzeugerpreise konnten allerdings an der positiven Entwicklung nicht partizipieren. Der Erzeugerpreisindex erhöhte sich im ersten Halbjahr um lediglich +0,4%. Aufgrund der hohen Energiepreissteigerungen lässt sich dieser Zuwachs jedoch nicht auf entsprechende Gewinnsteigerungen übertragen.
Der BBS vertritt die Interessen von 5900 Betrieben der Baustoffe-, Steine- und Erden-Industrie. Diese erwirtschaften mit 126.500 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 20,7 Milliarden Euro.

Quelle: Bundesverband Baustoffe -
Steine und Erden e.V.
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