12.10.2006

Wie leben Kinder in der Stadt der Zukunft? - Kinder und "Generation 55plus": Herausforderung für Städteplaner, Architekten und Kommunen


Die Stadt wird für Familien interessanter. Laut einer aktuellen Umfrage der LBS geben rund zwei Drittel der befragten Großstädter an, dass es in ihrer Nachbarschaft viele Kinder gibt.

Demografisch betrachtet schrumpft diese Gruppe jedoch, während zugleich die „Generation 55plus“ stetig zunimmt. Die zentrale Herausforderung für das Leben in Stadt der Zukunft lautet daher: Wohnraum und City auf die wachsende Zahl älterer Menschen vorzubereiten und zugleich ein Umfeld zu bieten, das den Bedürfnissen von Familien mit Kindern entspricht. Darüber diskutieren Wissenschaftler und Experten aus Städteplanung, Architektur und Kommunen am 17. Oktober auf dem Symposium „Wohnen in der Stadt der Zukunft“ im Braunschweigischen Landesmuseum.

Verkehrsanbindung, Einkaufsmöglichkeiten, Kultur – laut Umfrage der GfK im Auftrag der LBS Landesbausparkasse sind dies Gründe, die für das Leben in der Stadt sprechen. Der Vorteil für die demografisch wichtigen Gruppen der Familien mit Kindern und der „Generation 55plus“: Durch die hohe Versorgungsdichte sind Kindergarten, Supermarkt und Arbeitstelle gut erreichbar. Diesen Vorteil nehmen offenbar auch immer mehr Familien wahr. So sind laut Umfrage 60 Prozent der Großstädter der Meinung, dass es viele Kinder in ihrer Nachbarschaft gebe.

Für ältere Menschen bedeutet die Versorgungsdichte eine längere Eigenständigkeit. Und zusätzlich sorgen Straßencafés, Parks oder das Theater um die Ecke für ein besonderes Lebensgefühl. Das „besondere Flair“ in der Stadt suchen so auch nahezu vier Fünftel aller befragten Großstädter.

Symposium „Wohnen in der Stadt der Zukunft“
Was dies für Städteplaner, Architekten und Kommunen bedeutet, damit beschäftigt sich das Symposium „Wohnen in der Stadt der Zukunft“ am 17. Oktober. Ziel ist es, Wünsche und Missstände aufzudecken, zur Diskussion anzuregen und Lösungsansätze zu entwickeln. Referenten sind unter anderem Prof. Wassilios E. Fthenakis, Freie Universität Bozen, Fakultät für Bildungswissenschaften sowie Prof. Stefan Hradil, Vorstandsvorsitzender der Schader-Stiftung in Darmstadt. Einblick in die Praxis moderner Stadtentwicklung gewähren Prof. Walter Stamm-Teske von der Bauhaus-Universität in Weimar und Florian Mausbach, Präsident des Bundesamtes für Bauordnung und Raumplanung in Berlin sowie der Stadtbaurat Ullrich Sierau aus Dortmund.

Umfrage der LBS
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