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Stahl-Email: das Material für die Ewigkeit

Kaldewei ist der einzige Badhersteller, der sein Email in der eigenen Schmelze selbst produziert. Die Rezeptur wurde im hauseigenen Labor entwickelt und über Jahrzehnte immer wieder verfeinert. Email kommt in der Natur nicht vor, besteht aber komplett aus natürlichen Rohstoffen. Bei hohen Temperaturen werden die Rohstoffe Quarz, Feldspat, Soda, Borax, Aluminiumoxid und andere Metalloxide zu Email-Fritten geschmolzen. Sie sind Grundstoffe, die man zum Emaillieren braucht.

Mit unterschiedlichen Farbkörpern und anderen Zusatzstoffen werden die Fritten mit oder ohne Wasser vermahlen. Organische Substanzen und Lösungsmittel sind nicht erforderlich.

Emaillieren heißt: Emailschlicker – eine wässrige Suspension –, Emailpulver oder -puder werden mit Trägermaterial durch Einbrennen in einer oder in mehreren Schichten fest verbunden. Als Trägermaterial eignen sich Stahl, Gusseisen, Aluminium und Edelstahl. Stahl ist jedoch das wichtigste Basismaterial.

Mit einer glasharten Oberfläche sind Badlösungen aus Stahl-Email besonders hygienisch und leicht zu reinigen. Mechanische oder chemische Beanspruchungen wie zum Beispiel durch Kosmetika und Reinigungsmittel können dieser Oberfläche nichts anhaben. Mit Oberflächenvergütungen lassen sich die Eigenschaften von Stahl-Email individuell erweitern, zum Beispiel mit einer zusätzlichen Rutschhemmung.
Die Robustheit des Materials und die gestalterischen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben sind auch der Grund, warum viele Hotels in ihren Bädern auf den Verbundwerkstoff setzen.

Recyclingfähigkeit von Stahl-Email
Stahl-Email lässt sich zu 100 Prozent recyceln. So wurde das Kaldewei Stahl-Email 2017 mit dem »Green Good Design Award« ausgezeichnet, einem der renommiertesten Nachhaltigkeitspreise der Welt.

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