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Wir stellen Ihnen die 12 nominierten Projekte DETAIL Leser Preis 2018 vor.

Vielen Dank an alle die am Leservoting teilgenommen haben!


01 | Volksschule Unterdorf, Höchst (AT)
Dietrich | Untertrifaller Architekten

Fotograf: Bruno Klomfar

Ziel des modernen Schulbaus ist es, neue Unterrichtsformen architektonisch zu unterstützen und Inklusion zu erleichtern. Eine radikale und kompromisslose Lösung zeigt die Volksschule Unterdorf in Höchst. In einem schlichten, langgestreckten, ebenerdigen Holzbau sind vier identische Cluster sowie Sonderklassen und Verwaltung untergebracht und durch eine großzügige Aula mit der Turnhalle verbunden. Das Materialisierungskonzept basiert auf den Prinzipien Nachhaltigkeit und ökologische Optimierung.


02 | Wadden Sea Centre, Ribe (DK)
Dorte Mandrup

Fotograf: Adam Mørk

Durch die Verwendung eines traditionellen, aber zeitgenössisch interpretierten Dachaufbaus aus Stroh nimmt das Wadden Sea Centre sowohl Rücksicht auf seine Umwelt als auch auf Historie. Die weichen, texturierten Blätter werden mit langen Präzisionsschnitten skulptural bearbeitet, so dass Regenrinnen, abgedeckte Bereiche und Schnittpunkte zwischen diagonalen und vertikalen Oberflächen entstehen. Das Zentrum huldigt nicht nur dem regionalen Material und der Handwerkskunst des Wattenmeeres, sondern bietet auch einen faszinierenden architektonischen, kulturellen und pädagogischen Raum.


03 | Alila Yangshuo, Guilin (CN)
Vector Architects

Fotograf: Chen Hau Studio, Schran Image

Um das alte industrielle Erbe des Gebäudes zu bewahren, wurde die bisherige Farbgebung und Mauerstruktur mit Hilfe zeitgenössischer Materialien und Konstruktionsmethoden beibehalten, ohne dabei die alte Materialität und Textur zu kopieren. Hohlbetonsteine und formgepresster Beton machen das neue Volumen optisch und transparent, ohne die bestehende Ordnung zu zerstören gleichzeitig die natürliche Beleuchtung und Belüftung zu verbessern.


04 | Chile Pavilion Expo Milan 2015 – Temuco, Temuco (CL)
Undurraga Deves Arquitectos

Fotograf: Roland Halbe Fotografie

Der Chile Pavillon wurde für die Expo 2015 in Mailand als leicht zerlegbares, transportables und wieder zusammenbaubares Gebäude aus Monterey-Kiefer entworfen. Ziel der wiederverwendbaren Konstruktion war es, den Lebenszyklus zu verlängern. Das schwebende Gebäudevolumen von etwa 2.000 m² besteht aus einem großen hölzernen Architrav, der von einer Struktur aus gekreuzten Balken umgeben und von vier Zementpfeilern getragen wird. Zwei Jahre nach der Ausstellung wird der Pavillon nun im chilenischen Temuco wieder für die Öffentlichkeit eröffnet und dient dort als Kultur- und Handelszentrum.


05 | Wohnhaus Schneller Bader, Tamins (CH)
Bearth & Deplazes Architekten

Fotograf: Juan Rodriguez Fotografia (Weitere Fotos: Ralph Feiner Fotografie & Andreas Graber Photography)

Zwischen einem Gehöft und freiem Feld, in einer topografischen Kante, liegt das lange und sehr schmale Haus –  je nach Richtung der Annäherung zweigeschossig oder eingeschossig. Wie im Bauch eines Schiffes liegt auf der Hofseite ein Saal in einem sockelartigen Hohlkörper, darüber spannt sich das Dach über den offenen Wohnraum wie die Takelage über das Schiffsdeck: Fast ist der Wohnraum nur beschirmte Veranda, während an den Stirnseiten knappe Kajüten angeordnet sind.


06 | Schulhausprojekt Mea Nork Kambodscha, Mea Nork (KH)
Dirk Hebel, Lisa Devenoge, Olivier Faber, Lorine Grossenbacher,  Franziska Matt, Elizabeth Müller, Alina Wyder

Fotograf: Hannes Schmid

Das Schulprojekt Mea Nork Kambodscha ist Teil eines Hilfsprogramms, mit dem Menschen von den Müllhalden Pnom Phens in ein würdevolles Leben zurückgeführt werden sollen. Die Anlage besteht aus 27 Klassenräumen für 1200 Schüler mit den notwendigen Infrastrukturen. Die Gebäude bestehen aus einer Holzkonstruktion, die das prägende Dach trägt. Alle Räume darunter sind freistehende Strukturen aus lokalen Lehmsteinen. Sämtliche Details wurden vor Ort für vorhandene Fähigkeiten und Geräte entwickelt, getestet und implementiert.


07 | Stadtbibliothek Heidenheim, Heidenheim (DE)
Max Dudler

Fotograf: Stefan Müller

Als Stadtskulptur streckt sich die Stadtbibliothek Heidenheim zwischen historischer Altstadt und der von Nachkriegsarchitektur geprägten Innenstadt und verbindet diese miteinander. Sie bezieht sich dabei auf innerstädtische Typologien wie Gasse, Straße und Platz. Tief eingeschnittene Fenster in der Backsteinfassade und perforierte Klinkerwandflächen stärken den Bezug zum Stadtraum. Die Perforation erzeugt gefiltertes Tageslicht im Inneren und inszeniert von außen die öffentliche Bestimmung des neuen Ortes.


08 | Altes Garmisch neu gelebt, Garmisch-Partenkirchen (DE)
Beer Bembé Dellinger Architekten und Stadtplaner

Fotograf: gap.Quartier GbR / Bert Heinzelmeier und Stefan Müller Naumann

Das Projekt nutzt ein innerörtliches Areal um und ergänzt die Umgebung mit einer neuen Nutzungsmischung. Im Süden sorgt die geschlossene Hotelbebauung für einen baulichen Lärmschutz gegenüber der stark befahrenen St.-Martin-Straße. Auf dem dahinter liegenden Grundstück bilden Reihen von Einfamilien- und Doppelhäusern sowie Geschosswohnungsbauten einen abgeschirmten gemeinschaftlich genutzten grünen Anger, der die Blickachse zur Pfarrkirche und zu den Ausläufern der Kramerspitze aufspannt.


09 | Village Lounge, Shangcun, Jixi (CN)
SUP Atelier

Fotograf: XIA ZHI IMAGE

Das Projekt sammelte und organisierte alte schwarze Ziegelsteine, schwarze Fliesen, Steine und Holz von der Baustelle, um daraus Landschaftselemente zu formen, die auf dem ursprünglichen Grundriss des Hofes basieren. Die Design-Lösung basiert auf dem Prinzip der minimalen Intervention, einem Layout aus mehreren Einheiten unter Verwendung des lokalen Material Bambus. Es wurden sechs geschützte große Räume geschaffen, die einen Raum für gemeinsame Aktivitäten der Dorfbewohner und der Besucher bieten.


10 | Workshop Garage im Garten, Suzzara (IT)
Studiospazio

Fotograf: Stefano Graziani

In dem kleinen Gebäude sind zwei Parkplätze und eine Werkstatt untergebracht. Es besteht aus vier großen massiven Holzpaneelen, deren Größe im Kontrast zum kleinen Maßstab des Gebäudes steht und die sich auf die umgebende Natur und die umstehenden Bäumen beziehen. Das Giebeldach ist kreuzweise auf die Wände gestapelt – die Kontaktfläche ist minimal und besteht nur aus einem Punkt. Dadurch wird die Entstehung eines geschlossenen Raumes vermieden und die Weite des Gartens wird umfassend wahrgenommen.


11 | IMPLUVIUM. Community Center in Reinosa, Reinosa (ES)
RAW/deAbajoGarcia

Fotograf: Montse Zamorano Architecture Photography

IMPLUVIUM ist ein großes Dach aus Brettschichtholz, das vor Ort hergestellt und montiert wurde. Das Dach und die vier Kästen, die alle Diensträume enthalten, sind die notwendige Infrastruktur, die sowohl spontan als auch geplante Veranstaltungen unter einem Dach ermöglichen. Die Vielfalt der Situationen im und um den Hof, um den Raum herum oder vor dem Gebäude ermöglichen eine große Flexibilität der Nutzung – ohne das Besondere der verschiedenen Szenarien zu schwächen.


12 | Renovierung des Captain’s House, Fuzhou (CN)
Vector Architects

Fotograf: Chen Hau Studio

Wir wählten das Gewölbe als strukturelle Form des dritten Stockwerks. So verringert sich die Gefahr, dass Regenwasser von außen in das Gebäude eintritt. Das Gewölbe verbindet zwei Seiten des Meeres mit dramatisch unterschiedlichem Charakter: auf der einen Seite das ruhige Meer, auf der anderen Seite der laute Hafen. Da der Kapitän und seine Familie Christen sind, sollte der Raum auch eine Art Familienkapelle sein. Das Fenstersystem dient als Mittler zwischen Natur und Innenraum.


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