HygroScope – Meteorosensitive Morphology
»HygroScope« entstand an der Schnittstelle von Kunst, Architektur, Ingenieurswissenschaften und Biomimetik. Die Installation erschließt den Zugang zu einer neuartigen Verschränkung der Funktion eines sich selbst regulierenden, wetterfühligen architektonischen Systems und dessen ästhetischer Erfahrung. Dabei besteht das Objekt aus einem überraschend einfachen System:
Beruhend auf der Wirkungsweise biologischer Systeme reagiert die Installation auf Klimaveränderungen in der sie umgebenden, raumgroßen Vitrine durch selbsttätige Formveränderungen des Materials. Die hygroskopischen Eigenschaften von Holz, einem der ältesten Baustoffe überhaupt, werden auf neuartige Weise als dem Material innewohnender Sensor und Motor genutzt, der die Struktur in Abhängigkeit von der sie umgebenden Luftfeuchte automatisch öffnet und schließt. Diese Bewegungen und Anpassungen an sich verändernde Umweltbedingungen kommen ohne jegliche Mechanik, Elektronik oder zusätzliche Energie aus. Das Material selbst ist die Maschine.
Prof. Achim Menges erklärt im Interview das Konzept:
Das nächste Video zeigt in Zeitraffer die Materialverformung, die durch die wechselnden Klimaverhältnisse hervorgerufen wird.
Video ohne Ton
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Projekt-Team
Entwurf, Planung:
Achim Menges Architekt, Frankfurt
Prof. Achim Menges, Steffen Reichert, Boyan Mihaylov
Wissenschaftliche Entwicklung, Herstellung, robotische Fertigung:
Institut für Computerbasiertes Entwerfen, Universität Stuttgart
Prof. Achim Menges, Steffen Reichert, Nicola Burggraf, Tobias Schwinn mit Claudio Fabrizio Calandri, Nicola Haberbosch, Oliver Krieg, Marielle Neuser, Viktoriya Nikolova, Paul Schmidt
Klimatechnik:
Transsolar Energietechnik, Stuttgart
Thomas Auer, Daniel Pianka
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