
Abbildung: Masdar
Seit einigen Jahren lebt die Mehrzahl der Menschheit in Städten. Städte nehmen nur rund 1-2 % der weltweiten Landoberfläche ein, verbrauchen jedoch rund 75% aller Ressourcen. Fast folgerichtig konzentrieren sich in den Städten heute die Bemühungen, Energieverbräuche und CO2-Emissionen zu reduzieren. Welche Vorstellungen Architekten und Stadtplaner in diesen Prozess einbringen, dokumentiert die Ausstellung „Post-Oil City“ anhand innovativer Projekte in Asien, Afrika und Amerika.

Abbildung: Xeritown

Abbildung: Masdar
Raoul Bunschoten und CHORA, federführend im Bereich der Urbanismusforschung, hat nicht nur für den Flughafen Tempelhof in Berlin in die Zukunft gedacht, sondern auch ein grenzübergreifendes Projekt für Städte an der Taiwan Strait, in China und Taiwan, entwickelt: Das interaktive Xiamen Stadt-Modell ermöglicht es, die Wirkung bestimmter Aktivitäten im Bereich Städtebau und Energieversorgung direkt nachzuverfolgen. „Wir sehen, was wo das Problem liegt und was die Lösung sein könnte, um mit Vernunft und Innovation, mit der Bereitschaft zum Umdenken und entsprechend Handeln ökologische Städte für eine zukünftige Welt zu gestalten“, heißt es in der offiziellenVorankündigung der Ausstellung. „Post-Oil-City – Die Stadt nach dem Öl“ zeigt Lösungsansätze für urbane Probleme, wie sie die die ifa-Galerie Stuttgart bereits im Sommer 2009 mit der Ausstellung „Die Welt wird Stadt" aufgezeigt hat. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreiches Katalogheft in der Zeitschriftenreihe ARCH+.

Foto: Curitiba
„Post-Oil City – Die Stadt nach dem Öl“ ist vom 29.1. bis 20.3. 2010 in der ifa-Galerie Stuttgart (Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart) zu sehen. Die Eröffnung findet am 28.1.2010 um 19 Uhr statt. Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 12 – 18 Uhr; Donnerstag 12 – 20 Uhr; Samstag, Sonntag 12 – 18 Uhr.
Zur Website der ifa-Galerie Stuttgart








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